Heidenheim gegen Osnabrück

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 22.12.2019

Anas Ouahim vom VfL Osnabrück gegen Robert Leipertz von Heidenheim

Anas Ouahim (r.) und der VfL Osnabrück sind die Überraschung der Saison. ©Imago images/pmk

Zwei Tage vor Heiligabend erwartet der 1. FC Heidenheim den VfL Osnabrück zu einem durchaus überraschenden Verfolgerduell zwischen den beiden aktuell formstärksten Teams der Liga. Während Heidenheim angesichts einer kontinuierlichen Entwicklung über Jahre hinweg nicht völlig unerwartet eine gute Rolle spielt, hat Osnabrück mit 26 Punkten beste Aussichten, frühzeitig einen Haken hinter den Klassenerhalt machen zu können. Klar ist ungeachtet dessen, dass das Spitzentrio den Gewinner des Duells auf dem Schloßberg auf dem Zettel haben sollte.

1. FC Heidenheim: Schmidt-Elf wohl unverändert

Nach bislang neun Duellen, von denen bis auf den Heidenheimer 3:1-Auswärtssieg im Hinspiel alle in der 3. Liga stattfanden, spricht die Statistik leicht für den VfL Osnabrück. Die Lila-Weißen bringen es bisher auf vier Siege und zogen gegen den FCH bei zwei Remis erst drei Mal den Kürzeren. Das letzte Gastspiel in Heidenheim verlor Osnabrück 2013/14 allerdings mit 0:2.

Gegen Arminia Bielefeld kam Heidenheim am vergangenen Wochenende zwar nicht über ein 0:0 hinaus, präsentierte sich mit dem aktuell wohl besten Team der Liga aber auf Augenhöhe und verdiente sich mit viel Leidenschaft den einen Punkt. Im Vergleich zu dieser Partie dürfte Trainer Frank Schmidt, der weiterhin auf Maximilian Thiel, Denis Thomalla und Sebastian Griesbeck verzichten muss, nun kaum über Umstellungen nachdenken.

Vielmehr ist erneut von der gleichen Startelf auszugehen, in der Norman Theuerkauf wieder als Griesbeck-Vertreter im neben Niklas Dorsch im zentralen Mittelfeld aufläuft und dafür Jonas Föhrenbach als linker Verteidiger startet. Am nächsten an der Anfangsformation scheint im Offensivbereich unterdessen David Otto, der aber voraussichtlich zunächst wieder mit der Jokerrolle vorlieb nehmen muss.

VfL Osnabrück: Reicht es für Alvarez?

Osnabrücks Trainer Daniel Thioune rückte auf der Pressekonferenz am Donnerstag erst einmal die Kräfteverhältnisse in das aus seiner Sicht richtige Licht und betonte die Qualität des 1. FC Heidenheim: "Es überrascht mich nicht, dass sie da oben stehen. Das Überraschende ist, das wir sehr knapp hinter ihnen stehen.“

Gleichwohl ist es auch kein Zufall, dass die Lila-Weißen im vorderen Tabellendrittel stehen, hat sich die Thioune-Elf doch gerade in den vergangenen Wochen bemerkenswert gut präsentiert. Daran soll nun im letzten Spiel vor Weihnachten nochmals angeknüpft werden, wobei es nach dem 3:0-Erfolg vergangene Woche gegen Dynamo Dresden wenig Anlass gibt, über Veränderungen nachzudenken.

Sofern sich Marcos Alvarez, der nicht voll trainieren konnte, uneingeschränkt fit meldet, wird der beste Osnabrücker Torschütze dieser Saison aber voraussichtlich im Sturmzentrum den Vorzug vor Kevin Friesenbichler erhalten. Der zuletzt ausgefallene Felix Agu, der wieder trainiert hat, kehrt derweil in den Kader zurück.

Konstantin Engel wurde zwar als Kandidat für das Aufgebot gehandelt, wird nun aber wie die ebenfalls schon länger fehlenden Etienne Amenyido, Lukas Gugganig, Simon Haubrock, Thomas Konrad, Sebastian Klaas und Nils-Jonathan Körber sein Comeback erst 2020 geben.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Klaus Veltman

Unser abschließender Wett Tipp:

Osnabrück ist zwar in richtig guter Verfassung, doch der 1. FC Heidenheim besitzt gegenüber dem Aufsteiger nicht nur mehr Qualität, sondern sicherlich auch einen Erfahrungsvorsprung und wird das Verfolgerduell vor eigenem Publikum für sich entscheiden. » Jetzt mit 2.12-Quote bei betano auf Heidenheim-Sieg tippen.