Vorschau auf Union Berlin gegen HSV

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 28.04.2019

Christopher Trimmel, Douglas Santos

Im Hinspiel trennten sich Christopher Trimmel (l.) und Douglas Santos 2:2. © imago images / Matthias Koch

Zu einem im Aufstiegsrennen vorentscheidenden Duell treffen der 1. FC Union Berlin und der Hamburger SV anders als noch vor wenigen Wochen erwartet schon alleine wegen dem SC Paderborn und dem 1. FC Heidenheim, die inzwischen auch munter mitmischen und sich im Parallelspiel ebenfalls direkt gegenüberstehen, nicht aufeinander. Dennoch besitzt das Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten und des -vierten natürlich enorme Bedeutung.

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1. FC Union Berlin: Erneut ohne Florian Hübner

Nach dem 3:0-Sieg des HSV im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft 1923 gegen Union 06 Oberschöneweide vergingen gut 95 Jahre bis sich beide Vereine bzw. deren Nachfolger zum zweiten Mal in einem Pflichtspiel gegenüberstanden. Am 26. November 2018 rettete Suleiman Abdullahi dem 1. FC Union in Hamburg praktisch in letzter Sekunde mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2 noch einen Punkt.

Abdullahi könnte nun auch beim Wiedersehen mit dem HSV gemeinsam mit Joshua Mees und Mittelstürmer Sebastian Polter eine im Vergleich zum 1:1 in Fürth unveränderte Dreieroffensive bilden. Dahinter aber sind Umstellungen nicht nur wahrscheinlich, sondern in einem Fall sogar sicher. So muss Trainer Urs Fischer definitiv auf Nicolai Rapp verzichten, der in Fürth für den verletzten Florian Hübner in die Innenverteidigung gerückt ist, aber mit Rot vom Platz musste.

Weil es für Hübner auch gegen den HSV nicht reicht, muss Fischer im Abwehrzentrum erneut einen neuen Nebenmann für Marvin Friedrich finden. Allrounder Michael Parensen dürfte dabei erste Wahl sein. Marc Torrejon wäre eine andere Alternative, ist aber ohne jede Wettkampfpraxis.

Im defensiven Mittelfeld ist unterdessen wieder mit Manuel Schmiedebach zu rechnen, der in Fürth von einer Gelbsperre bedroht geschont wurde. Während Grischa Prömel somit wieder auf die halblinke Mittelfeldposition rücken wird, bleibt nur noch ein Platz für Felix Kroos oder Robert Zulj. Zulj, der in Fürth den besseren Eindruck hinterlassen hat, wäre dabei sicherlich der offensivere Variante.

Hamburger SV: Aaron Hunt von Anfang an

Im DFB-Pokal gegen RB Leipzig hat HSV-Coach Hannes Wolf versucht, dem individuell stärkeren Gegner mit Vasilije Janjicic als Mittelmann einer Dreierkette sowie Douglas Santos im zentralen Mittelfeld den Zahn zu ziehen. Das ist zwar unter dem Strich nicht wirklich gelungen, aber dennoch hat sich der HSV gegen eines der Top-Teams der Bundesliga beachtlich aus der Affäre gezogen.

Das ist zuvor auch schon beim 1:1 in Köln gelungen, was die Vermutung nahe legt, dass sich der HSV derzeit leichter tut, wenn auf den Gegner reagiert werden kann. In Berlin ist Union zwar auch aktiv zu erwarten, aber dennoch wie tendenziell der größere Ballbesitzanteil auf Seiten des HSV liegen.

Auch deshalb ist davon auszugehen, dass Coach Wolf an der Alten Försterei zum 4-1-4-1 zurückkehrt. Neben Pierre-Michel Lasogga, der schon im Pokal in der Startelf stand, wird nach überstandener Verletzungspause auch Aaron Hunt erstmals wieder von Beginn an auflaufen. Der ebenfalls wieder fitte Hee-Chan Hwang erweitert die Alternativen im Offensivbereich zusätzlich, dürfte aber zunächst Joker bleiben.

Gespannt darf man sein, ob Routinier Gotoku Sakai wie im Pokal draußen bleibt. Nicht ausgeschlossen, dass Josha Vagnoman auf der rechten Abwehrseite den Vorzug vor dem Japaner erhält. Links muss Vagnoman seinen Platz auf jeden Fall für Douglas Santos räumen, der auf seiner angestammten Position beginnen dürfte.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Martin Groß

Unser abschließender Wett Tipp:

Beide Mannschaften sind nicht in bester Verfassung. Mit den eigenen Fans im Rücken trauen wir es den Eisernen gegen einen seit Wochen wenig überzeugenden HSV aber zu, den Bock umzustoßen und die Aufstiegschancen wieder zu vergrößern. »Jetzt mit erhöhter 10.00-Quote (statt 2.24) bei bet-at-home auf Union-Berlin-Sieg tippen.