Holstein Kiel gegen Jahn Regensburg

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 03.02.2019

Janni Serra

Im Hinspiel (0:0) ging auch Kiels Torjäger Janni Serra leer aus. © Imago / Sascha Janne

Nach dem 2:2 am Mittwoch beim 1. FC Heidenheim erwartet Holstein Kiel den SSV Jahn Regensburg zum ersten Heimspiel im neuen Jahr, das zugleich das Duell zweier Teams aus dem breiten Verfolgerfeld ist. Die Störche wollen ihre ordentliche Heimbilanz (4-4-1) bestätigen, treffen aber auf das viertbeste Auswärtsteam der Liga.  Aktuell ist Regensburg sogar seit acht Partien in der Fremde ungeschlagen (4-4-0).

Holstein Kiel: Wahl gesperrt, Benes wohl von Anfang an

Holstein Kiel weist nach elf Begegnungen eine klar positive Bilanz gegen Regensburg auf. Bei sechs Siegen und drei Unentschieden verloren die Störche erst zweimal gegen den Jahn. Zu Hause ist Kiel gegen Regensburg bei drei Siegen und zwei Remis sogar noch ungeschlagen. Vergangene Saison trennten sich beide in Kiel 1:1 und auch das Hinspiel der laufenden Spielzeit in Regensburg endete ohne Sieger (0:0).

Auch vom Jahresauftakt in Heidenheim kam Kiel mit einem Remis zurück, das Trainer Tim Walter angesichts einer über weite Strecken deutlichen Überlegenheit seiner Elf nicht zufrieden stellte. "Der Punkt war bei 80 Prozent Ballbesitz mehr als verdient. Schade, eigentlich wäre heute ein Sieg für uns das gerechte Ergebnis gewesen", haderte der Coach auf der vereinseigenen Webseite mit dem verpassten Dreier.

Für das erste Heimspiel wird Walter wohl in personeller Hinsicht an der einen oder anderen Stellschraube drehen. So ist davon auszugehen, dass der zu Beginn der Woche von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Laszlo Benes von Beginn an auflaufen wird. Vermutlich rückt der Slowake für Atakan Karazor ins Team. Jonas Meffert dürfte dessen Sechser-Rolle übernehmen und Benes neben Alexander Mühling als zweiter Achter auflaufen.

Eine weitere Änderung ist aufgrund der Gelbsperre von Hauke Wahl unvermeidlich. Stattdessen wird voraussichtlich Stefan Thesker mit Dominik Schmidt die Innenverteidigung bilden. Köln-Leihgabe Yann Aurel Bisseck wäre eine weitere Option.

Weiterhin nicht dabei sind Kapitän David Kinsombi (Schienbeinbruch) und der nach wie vor im Aufbautraining befindliche Aaron Seydel. Für den mit einer Zehenblessur vom Asien-Cup zurückgekehrten und in Heidenheim fehlenden Jae-Sung Lee wird es laut Aussage von Coach Walter auf der PK am Freitag wohl auch eher nicht reichen.

SSV Jahn Regensburg: Keine Änderungen zu erwarten

Mit dem 2:0 gegen den SC Paderborn kann der SSV Jahn bereits wieder auf drei ungeschlagene Spiele in Folge zurückblicken, nachdem Anfang Dezember gegen den 1. FC Köln (1:3) eine Serie von zehn Partien ohne Niederlage gerissen war.

Und der Erfolg gegen Paderborn war aufgrund eines gewohnt engagierten Auftritts durchaus verdient, wenn auch nicht wirklich glanzvoll. Dabei gelangen Trainer Achim Beierlorzer mit der Aufstellung von Maximilian Thalhammer und Sebastian Stolze, die nicht unbedingt in der ersten Elf erwartet worden waren und dann für die Tore verantwortlich zeichneten, zwei Glücksgriffe.

Marc Lais und Jann George, die gegenüber Thalhammer und Stolze das Nachsehen hatten, müssen sich nun wohl vorerst in Geduld üben. Generell ist davon auszugehen, dass Coach Beierlorzer seiner siegreichen Mannschaft erneut das Vertrauen schenkt. Unverändert keine Option stellt allerdings der noch verletzte Adrian Fein, von dessen Ausfall Thalhammer profitiert, dar.

Tipps zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Jürgen Schmitz