Holstein Kiel gegen SpVgg Greuther Fürth

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 17.02.2019

Daniel Keita-Ruel im Zweikampf mit Jonas Meffert.

Im Hinspiel feierten Keita-Ruel (l.) und Co. mit 4:1 ihren höchsten Saisonsieg. Wie endet das Rückspiel? ©Imago/Zink

Beim Einstand von Trainer Stefan Leitl hat die SpVgg Greuther Fürth am vergangenen Wochenende gegen den MSV Duisburg (1:0) eine Negativserie mit nur einem Punkt aus sechs Spielen sowie 626 torlosen Minuten beendet. Bei Holstein Kiel wollen die Franken nun nachlegen und das Polster auf die Abstiegszone ausbauen. Kiel hat aber natürlich nichts zu verschenken und will die aussichtsreiche Position im Verfolgerfeld bestätigen.

Holstein Kiel: Tim Walter muss mehrfach umbauen

Beide Vereine trafen erst viermal aufeinander. Nach einem Fürther 2:1-Sieg im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft 1925/26 ist die Zweitliga-Bilanz mit jeweils einem Sieg sowie einem Remis ausgeglichen. Vergangene Saison feierte Kiel einen 3:1-Heimsieg und nahm im Rückspiel ein torloses Unentschieden mit. Das Hinspiel in der laufenden Spielzeit gewann Fürth bemerkenswert deutlich mit 4:1.

Die Störche haben also vor dem Wiedersehen mit dem Kleeblatt etwas gutzumachen, allerdings auch einige Personalsorgen. Neben den verletzten Leistungsträgern David Kinsombi und Kingsley Schindler fällt mit dem gelbgesperrten Alexander Mühling ein weiterer Eckpfeiler definitiv. Und mit Masaya Okugawa sowie Aaron Seydel, der nach langer Pause zumindest deutliche Fortschritte macht, stehen zwei weitere Offensivkräfte sicher nicht zur Verfügung.

Immerhin konnte László Bénes, der wie vergangene Woche beim 1:1 in Magdeburg in der Anfangsformation erwartet wird, nach einem im Training erlittenen Schlag auf das Sprunggelenk Entwarnung geben.

Wegen der vielen Ausfälle muss Trainer Tim Walter im Mittelfeld und in der Offensive aber dennoch umbauen. Immerhin steht Jonas Meffert im Vergleich zur Vorwoche wohl wieder zur Verfügung. Möglich außerdem, dass der im Winter vom SC Freiburg ausgeliehene Patrick Kammerbauer zu seinem Startelfdebüt kommt. Und auch Franck Evina, vom FC Bayern München ausgeliehene Offensivmann, darf hoffen.

SpVgg Greuther Fürth: Mario Maloca wieder eine Option

Nach erfolgreichen Spielen verändern viele Trainer ihre Mannschaft eher selten. Das dürfte zumindest weite Teile der Fürther Startelf betreffend auch für Stefan Leitl gelten, der seine zweite Partie als Kleeblatt-Coach aber dennoch mit etwas anderem Personal in Angriff nehmen könnte.

Hauptgrund dafür ist die Rückkehr von Mario Maloca nach verbüßter Rotsperre. Der Kroate, der vor seinem Platzverweis gegen Ingolstadt nur aufgrund einer Gelbsperre ausgefallen ist und ansonsten keine Minute verpasst hat, wird aller Voraussicht nach anstelle von Richard Magyar beginnen und mit Marco Caligiuri die Innenverteidigung bilden.

Denkbar ist darüber hinaus auch noch ein Wechsel auf den offensiven Außenbahnen. So könnte David Atanga, der nach seiner Einwechslung gegen Duisburg ein belebendes Element war, der Vorzug vor Daniel Steininger erhalten und auf dem rechten Flügel auflaufen. Fabian Reese, gegen Duisburg als Rechtsaußen im Einsatz, würde dann die Seite wechseln.

Weiterhin nicht zur Verfügung stehen die noch verletzten Tobias Mohr, Hans Sarpei und Yosuke Ideguchi sowie der letztmals rotgesperrte Paul Seguin.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Torsten Kunde

Unser abschließender Wett Tipp:

Fürth hat mit dem Sieg zum Einstand von Trainer Leitl Selbstvertrauen getankt. Gelingt eine weitere Steigerung ist in Kiel, wo die Gastgeber mit einigen Personalsorgen zu kämpfen haben, eine Überraschung im Bereich des Möglichen. »Jetzt mit 4.80-Quote bei Interwetten auf Fürth-Sieg tippen.