Dynamo Dresden gegen FC St. Pauli

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 03.05.2019

Jeremy Dudziak

Im Hinspiel (1:1) überwand St. Paulis Jeremy Dudziak Dynamo-Keeper Markus Schubert zur 1:0-Führung © imago images / Oliver Ruhnke

Weil am vergangenen Wochenende bis auf den MSV Duisburg alle Konkurrenten im letzten Tabellendrittel gewinnen konnten, muss Dynamo Dresden weiterhin um den Klassenerhalt bangen. Bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und einer vergleichsweise guten Tordifferenz wäre aber ein Sieg aus den letzten drei Spielen wohl schon gleichbedeutend mit der Rettung.

Diesen Dreier will die SGD nun am liebsten direkt gegen den FC St. Pauli einfahren. Die Kiez-Kicker allerdings haben zuletzt im dritten Anlauf unter dem neuen Trainer Jos Luhukay erstmals gewonnen und wollen eine enttäuschende Rückrunde bei allenfalls noch theoretischen Aufstiegschancen nun zumindest versöhnlich abschließen.

Dynamo Dresden: Sören Gonther fällt aus

Nach 15 Begegnungen ist die Bilanz zwischen beiden Klubs mit fünf Dresdner Siegen, vier Remis und sechs Erfolgen des FC St. Pauli annähernd ausgeglichen. Zu Hause gewann Dynamo zwar fünf von sieben Partien gegen den Kiez-Klub, zog aber im vergangenen Jahr vor eigenem Publikum mit 1:3 den Kürzeren. Das Hinspiel der laufenden Saison endete am Hamburger Millerntor mit 1:1.

Wenig überraschend hat Dresdens Trainer Cristian Fiel am vergangenen Wochenende der Mannschaft erneut das Vertrauen geschenkt, die zuvor beim 3:0 gegen den 1. FC Köln die wohl beste Saisonleistung abgeliefert hat. Beim 0:1 in Ingolstadt gelang es der SGD indes nicht, an den Erfolg über den Spitzenreiter anzuknüpfen.

Gut möglich, dass die Anfangsformation nun auf mehreren Positionen ein neues Gesicht erhält. In der Dreierabwehrreihe ist ein Wechsel wegen des Ausfalls von Sören Gonther, der sich in Ingolstadt zwei Rippen angebrochen hat, unausweichlich. Mit dem nach einer Muskelblessur wieder ins Training eingestiegenen Jannik Müller, Dario Dumic oder dem ebenfalls wieder fitten Brian Hamalainen stehen einige Alternativen parat.

Dagegen ist Kapitän Marco Hartmann, dem in den vergangenen Tagen muskuläre Probleme zu schaffen machten, noch keine Option. Kürzer treten musste wegen einer Knieprellung auch Baris Atik, für den im Mittelfeld Patrick Ebert beginnen könnte. Oder Haris Duljevic rückt hinter eine Doppelspitze, die dann Moussa Koné und Erich Berko bilden könnten.

Sicher nicht im Tor stehen wird Markus Schubert, den Trainer Fiel vor möglichen Anfeindungen aufgrund seines bevorstehenden Abgangs schützen will. Ob der Stammkeeper von Patrick Wiegers oder Tim Boss vertreten wird, ist noch offen.

FC St. Pauli: Finn Ole Becker von Anfang an?

Nach zuvor nur einem Punkt aus zwei Spielen sah es am vergangenen Wochenende zur Pause nach einem kompletten Fehlstart für Jos Luhukay beim FC St. Pauli aus, ehe die Kiez-Kicker gegen den SSV Jahn Regensburg einen 1:2-Rückstand nach 45 Minuten doch noch in einen 4:3-Sieg drehten.

Weil die Leistung im zweiten Durchgang sehr überzeugend ausfiel, ist gut möglich, dass Luhukay von einer Ausnahme abgesehen dem gleichen Personal auch in Dresden das Vertrauen schenkt - also inklusive dem zur Pause für Yi-Young Park eingewechselten Daniel Buballa als Linksverteidiger sowie Jeremy Dudziak auf der rechten statt der linken Abwehrseite.

Die Ausnahme betrifft das offensive Mittelfeld, für das Christopher Buchtmann aufgrund einer Zerrung ausfällt. Nicht ausgeschlossen, dass Luhukay dafür dem nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre wieder verfügbaren Youngster Finn Ole Becker zu seinem Startelfdebüt verhilft.

Weitere Änderungen würden sich wohl nur ergeben, sollten die unter der Woche zum Teil nur individuell trainierenden Mats Möller Daehli, Marvin Knoll, Florian Carstens, Ryo Miyaichi und Johannes Flum wider Erwarten nicht zur Verfügung stehen.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Holger Pfandt

Unser abschließender Wett Tipp:

Ob Dresden an das letzte Heimspiel gegen Köln anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Auch, weil sich St. Pauli zuletzt steigern konnte. Wir trauen den Kiez-Kickern deshalb zumindest einen Teilerfolg zu.  »Jetzt mit 3.45-Quote bei Interwetten auf Unentschieden tippen.