Vorschau auf Dynamo Dresden vs KSC

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 29.01.2020

Philipp Hofmann

Philipp Hofmann (r.) schnürte beim 4:2-Sieg des KSC im Hinspiel einen Doppelpack. © imago images / Steffen Kuttner

Als Schlusslicht mit sieben Punkten Rückstand ans rettende Ufer und auch schon sechs Zählern Distanz bis zu Relegationsplatz 16 hat Dynamo Dresden keine allzu komfortable Winterpause hinter sich. Direkt zum Auftakt im neuen Jahr wartet nun mit dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC, der just den rettenden 15. Platz belegt, eine richtungsweisende Begegnung auf die SGD. Freilich gilt das nicht minder für den KSC, der sich mit einem Erfolg etwas Luft verschaffen könnte.

Dynamo Dresden: Drei Neue in der Startelf?

Mit nur fünf Siegen und fünf Unentschieden bei zehn Niederlagen ist Dynamo Dresdens Bilanz gegen Karlsruhe klar negativ. Allerdings konnte die SGD immerhin vier von zehn Heimspielen gegen die Badener gewinnen und zog bei ebenfalls vier Remis zu Hause nur zweimal den Kürzeren. Das letzte Duell in Dresden war mit einem torlosen Unentschieden kein Spektakel. Ganz anders verliefen die folgenden Aufeinandertreffen, die 2016/17 mit einem 4:3-Auswärtssieg Dynamos und im Hinspiel der laufenden Saison mit einem 4:2-Heimerfolg des KSC endeten.

Mit Ondrej Petrak hat Dynamo Dresden am Wochenende den fünften Neuzugang der Wintertransferperiode präsentiert, der nach wenigen Trainingseinheiten mit den neuen Kollegen bereits ein Thema für Startelf ist, da Josef Husbauer mit einem Infekt nicht zur Verfügung stehen wird. Marco Terrazzino offensiv davor und Patrick Schmidt in der Spitze werden als die übrigen zwei Neuen in der Anfangsformation erwartet.

Verzichten muss Trainer Markus Kauczinski, der in der Vorbereitung durchweg auf ein 4-2-3-1 setzte, zum Auftakt auf jeden Fall auf die verletzten bzw. noch nicht ganz fitten Kevin Ehlers und Marco Hartmann sowie natürlich auf Moussa Koné, der sich in Richtung Frankreich verabschiedet hat. Dennoch gibt es auf einigen Positionen enge Duelle um die Plätze in der Startelf, etwa auf der linken Abwehrseite, im defensiven und auch im offensiven Mittelfeld. Klarheit wird dabei überwiegend wohl erst kurz vor dem Anpfiff herrschen.

KSC: Neuzugang Gondorf direkt als zentrale Figur

Auch wenn es nicht die erste Garde des Tabellenzweiten der 3. Liga war, tat dem Karlsruher SC der 4:0-Sieg im letzten Testspiel beim FC Ingolstadt nach einer zuvor eher durchwachsen verlaufenen Vorbereitung gut. An diese Vorstellung gilt es nun anzuknüpfen, wobei die Startelf von Ingolstadt zumindest zu weiten Teilen auch in Dresden beginnen dürfte.

Offen ist noch, ob die bisherige Nummer eins Benjamin Uphoff im Tor bleibt oder sich Trainer Alois Schwartz für eine Wachablösung durch Marius Gersbeck entscheidet. Abzuwarten bleibt überdies, ob Rechtsverteidiger Marco Thiede nach einer Oberschenkelblessur rechtzeitig fit wird. Falls nicht, dürfte wie in Ingolstadt Burak Camoglu auf der rechten Seite der Viererkette verteidigen.

Hinten links ist Damian Roßbach normalerweise gesetzt, doch mit Dirk Carlson könnte zusätzlich ein zweiter Linksverteidiger beginnen. Der luxemburgische Nationalspieler spielte in Ingolstadt in den ersten 45 Minuten vor Roßbach, ehe dann mit Marc Lorenz die offensivere und wohl auch in Dresden wahrscheinlichere Variante zum Tragen kam.

Klar ist unterdessen, dass Neuzugang Jerome Gondorf im zentralen Mittelfeld beginnen wird. Vermutlich neben Marvin Wanitzek und von Lukas Fröde abgesichert soll der vom SC Freiburg gekommene Routinier in einem 4-1-4-1 dem Spiel Struktur geben und mit dafür sorgen, dass Torjäger Philipp Hofmann in Abschlusspositionen gelangt.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Mittwoch, 20.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Heiko Mallwitz

Unser abschließender Wett Tipp:

In Dresden weiß man um die Bedeutung des Auftaktspiels. Dementsprechend konzentriert und motiviert wird die SGD die Partie in Angriff nehmen und auch dank der an Land gezogenen Verstärkungen einen in den Testspielen nur bedingt überzeugenden KSC niederringen.  »Jetzt mit 11.00-Quote (statt regulär 2.50) bei Interwetten auf Dynamo-Sieg tippen.