Vorschau auf Greuther Fürth gegen Darmstadt 98

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 02.11.2019

Serdar Dursun

Serdar Dursun gastiert mit den Lilien an alter Wirkungsstätte. © imago images / Zink

Mit zwei 1:0-Siegen hat Darmstadt 98 in der Liga die Kurve bekommen, nun aber am Dienstag im DFB-Pokal mit 0:1 gegen den Karlsruher SC verloren. Zurück im Alltag wollen sich die Lilien davon aber nicht aus der Bahn werfen lassen und auch bei Greuther Fürth punkten. Die schon in der ersten Pokalrunde gescheiterte SpVgg allerdings weist mit vier Zählern aus den jüngsten beiden Partien auch einen positiven Trend auf und könnte sich mit einem Heimsieg im Verfolgerfeld einnisten.

Greuther Fürth: Zum dritten Mal die gleiche Startelf?

2o der bisherigen 47 Duelle gingen an Greuther Fürth, während für Darmstadt bei zwölf Unentschieden nur 15 Erfolge notiert sind. In Fürth stehen zwölf Heimsiegen bei acht Remis sogar nur drei Erfolge der Lilien gegenüber. So fuhr Darmstadt auch vergangene Saison mit einer 1:2-Niederlage am Ronhof nach Hause, nachdem das Hinspiel am heimischen Böllenfalltor aber mit 2:o gewonnen worden war.

Gerade im Spiel nach vorne lief es für Fürth am vergangenen Wochenende in Osnabrück (0:0) nicht wirklich rund, aber dennoch ist davon auszugehen, dass Trainer Stefan Leitl zum dritten Mal in Folge die gleiche und zuvor zu Hause gegen Dynamo Dresden (2:0) erfolgreiche Mannschaft auf den Platz schicken wird. Dabei steht mit der von Daniel Keita-Ruel und Branimir Hrgota gebildeten und von Havard Nielsen unterstützten Doppelspitze durchaus eine Menge Offensivpotential auf dem Platz.

Defensiv hofft die SpVgg natürlich auf das dritte Zu-Null-Spiel in Folge. Dazu soll auch wieder Marco Meyerhöfer beitragen, der den weiterhin verletzten Maximilian Sauer auf der rechten Abwehrseite sehr ordentlich vertreten hat.

Darmstadt 98: Skarke, Paik und Mehlem als Kandidaten

Auch wenn es im Pokal gegen den KSC einen Rückschlag setzte, wähnt man sich bei Darmstadt 98 nachvollziehbarerweise auf einem guten Weg. Trainer Dimitrios Grammozis dürfte seine Mannschaft deshalb im Vergleich zum Dienstag auch nicht in größerem Umfang verändern.

Die eine oder andere Umstellung ist aber im Bereich des Möglichen. So ist denkbar, dass Grammozis die beiden vor der Partie gegen Karlsruhe vorgenommenen Wechsel rückgängig macht und die gegen Aue siegreiche Elf aufbietet. In diesem Fall müsste Fabian Schnellhardt im zentralen Mittelfeld für Seung-Ho Paik weichen und Marcel Heller würde seinen Platz in der offensiven Dreierreihe an Marvin Mehlem verlieren.

Gerade im offensiven Mittelfeld konnten sich aber neben Heller auch Mathias Honsak und Tobias Kempe gegen den KSC nicht wirklich in Szene setzen, sodass eine Entscheidung für Mehlem auch zu Lasten eines anderen Offensivspielers gehen könnte. Weil in Fürth besonderer Wert auf ein schnelles Umschaltspiel gelegt werden dürfte, darf darüber hinaus auch Tim Skarke auf eine Nominierung hoffen.

Nicht einsatzfähig sind nur Felix Platte und Braydon Manu, die jeweils weiterhin auf ihr Saisondebüt warten müssen.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau. Kommentator: Sven Haist

Unser abschließender Wett Tipp:

Beide Mannschaften stehen in den vergangenen Wochen weitgehend stabil bei gleichzeitigen Problemen im Offensivspiel. Auf allzu spektakuläre 90 Minuten, die durchaus ohne Sieger enden könnten, sollte man sich deshalb besser nicht einstellen. »Jetzt mit 3.40-Quote bei Interwetten auf Unentschieden tippen.