Greuther Fürth gegen SV Wehen Wiesbaden

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 13.09.2019

Ronny König für Wehen Wiesbaden gegen Fürths Thorsten Burkhardt

Fast zehn Jahre ist es her, dass sich Wehen Wiesbaden und Greuther Fürth in der 2. Liga gegenüber standen. ©Imago images/Bernd Müller

Mit nur einem Punkt aus den ersten fünf Spielen hat der SV Wehen Wiesbaden bei seiner Rückkehr in die 2. Bundesliga einen kapitalen Fehlstart hingelegt und steht folgerichtig am Tabellenende. Bei Greuther Fürth steht der Aufsteiger nun schon unter Druck und muss aufpassen, nicht frühzeitig den Anschluss zu verlieren. Die SpVgg kann derweil mit acht Zählern auf einen guten Start zurückblicken und sich mit einem Heimerfolg in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.

Greuther Fürth: Keine Änderungen zu erwarten

Bei einem Doppeltest gegen die SpVgg Unterhaching und die Würzburger Kickers (jeweils 2:2) hat fast der gesamte Fürther Kader vergangene Woche Spielpraxis sammeln können und ist im Rhythmus geblieben. Nicht im Einsatz war Daniel Keita-Ruel, der sich eine Antibiotika-Kur unterziehen musste, aber schon beim 2:2 in Bielefeld vor der Länderspielpause nur Joker war.

Gegen Wehen Wiesbaden wird der beste Torschütze der vergangene Saison zwar voraussichtlich zur Verfügung stehen, aber in der Spitze vermutlich Havard Nielsen den Vortritt lassen müssen. Hinter dem Norweger ist erneut mit einer offensiven Dreierreihe bestehend aus Tobias Mohr und Branimir Hrgota auf Außen sowie Julian Green im Zentrum zu rechnen.

Generell sind im Vergleich zum Spiel in Bielefeld eher keine Umstellungen zu erwarten, zumal die in den beiden Testspielen angeschlagen ausgefallenen Marco Caligiuri und Hans Nunoo Sarpei wohl spielen können. Mit Sebastian Ernst und Marco Meyerhöfer gibt es nach jetzigem Stand lediglich zwei Ausfälle.

SV Wehen Wiesbaden: Rehm kündigt Änderungen an

Als wäre der Start nicht schon enttäuschend genug verlaufen, setzte es vor der Länderspielpause mit der herben 0:5-Klatsche gegen Jahn Regensburg noch einen richtigen Nackenschlag für den SV Wehen Wiesbaden, deren Verantwortliche darauf nochmals reagiert und mit Stefan Aigner einen weiteren erfahrenen Neuzugang an Land gezogen haben.

Bereits im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) präsentierte sich der Aufsteiger deutlich verbessert und soll an die Vorstellung gegen den Bundesligisten auch in Fürth anknüpfen. Dann mit einer im Vergleich zum Spiel gegen Regensburg voraussichtlich auf einigen Positionen veränderten Startelf. 

Wir haben alles nochmal hinterfragt und hinterleuchtet. (Rüdiger Rehm)

"Wir haben alles nochmal hinterfragt und hinterleuchtet. Wenn man so startet, muss man Veränderungen vornehmen", kündigte Trainer Rüdiger Rehm auf der Pressekonferenz am Mittwoch Umstellungen an: "Wir werden uns für die Elf entscheiden, bei der wir uns sicher sind, dass sie das Eisen aus dem Feuer holen kann."

Ob Aigner, der gegen Gladbach ein 45-minütiges Debüt feierte, direkt beginnen wird, bleibt abzuwarten. Mit Törles Knöll und Tobias Schwede, die bereits erste Einsätze im neuen Trikot hatten, besitzen zwei weitere, spät gekommene Akteure derweil wohl gute Chancen auf die Anfangsformation. Ebenso Daniel-Kofi Kyereh, der sich gegen Regensburg in der zweiten Halbzeit nach auskuriertem Muskelfaserriss zurückmeldete und gegen Mönchengladbach mit dem Ausgleich Eigenwerbung betrieb.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Jörg Dahlmann

Unser abschließender Wett Tipp:

Wehen Wiesbaden müsste sich schon beträchtlich steigern, um in Fürth zu punkten. Die SpVgg hat sich bislang aber gut und vor allem auch einigermaßen konstant präsentiert. In ähnlicher Verfassung wie in den letzten Partien behält die Leitl-Elf die Punkte am heimischen Ronhof. »Jetzt mit 2.05-Quote bei Interwetten auf Fürth-Sieg tippen.