Sandhausen gegen VfB Stuttgart

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 01.12.2019

Philipp Förster vom VfB Stuttgart

Philipp Förster schoss sein erstes Saisontor noch für Sandhausen. ©Imago images/Sportfoto Rudel

Am vergangenen Wochenende dürfte sich der VfB Stuttgart noch darüber gefreut haben, dass der SV Sandhausen bei Arminia Bielefeld ein 1:1 ergattern konnte und damit gleichzeitig einem Stuttgarter Rivalen im Aufstiegsrennen zwei Punkte fehlen. Nun allerdings muss der VfB selbst in Sandhausen ran, wo in dieser Saison einzig der VfL Osnabrück gewinnen konnte. Seit jener 0:1-Heimniederlage am zweiten Spieltag ist der SVS aber zu Hause sechs Mal in Folge ungeschlagen geblieben (3-3-0).

SV Sandhausen: Keine Änderungen zu erwarten

Beide Vereine trafen bisher erst in drei Pflichtspielen aufeinander. Bis heute in Erinnerung ist die erste Begegnung, die Sandhausen in der ersten Pokalrunde 1995/96 als krasser Außenseiter mit 13:12 nach Elfmeterschießen für sich entscheiden konnte. Die beiden weiteren Duelle gewann dafür Stuttgart in der Saison 2016/17 jeweils mit 2:1.

Im Wissen darum, dass wohl mehr Gästefans als SVS-Anhänger zugegen sein werden, will Sandhausens Trainer Uwe Koschinat die Partie auch nutzen, um Werbung für den Verein zu betreiben. "Wir haben durch ein entsprechendes Ergebnis die Möglichkeit ein Ausrufezeichen zu setzen und neue Fans für uns zu gewinnen", spekulierte Koschinat auf der Pressekonferenz vor dem Spiel damit, mit einem guten Auftritt künftig den einen oder anderen VfB-Fan aus der Region häufiger ins Hardtwaldstadion locken zu können.

Nach der guten Vorstellung in Bielefeld wird Koschinat dabei voraussichtlich einer unveränderten Elf das Vertrauen schenken. Die durch die Ausfälle von Marlon Frey und Julius Biada in die Mannschaft gerückten Ivan Paurevic und Besar Halimi haben ihre Chance am vergangenen Wochenende genutzt und dürfen erneut ran. Neben Frey und Biada stehen ansonsten nur die Langzeitverletzten Erik Zenga und Markus Karl nicht zur Verfügung.

VfB Stuttgart: Kempf fehlt - Wer stürmt?

Gegen den Karlsruher SC hat der VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende nach längerer Zeit wieder einmal eine richtig überzeugende Leistung abgeliefert und einen verdienten 3:0-Derbysieg eingefahren. Trainer Tim Walter muss seine Startelf aber dennoch umbauen, weil sich Marc-Oliver Kempf kurz vor dem Ende der Partie eine unnötige rote Karte und damit eine Drei-Spiele-Sperre eingehandelt hat.

Für den Kapitän wird wohl Nathaniel Phillips mit Holger Badstuber die Innenverteidiger bilden, wenngleich mit Maxime Awoudja oder Wataru Endo auch weitere Optionen vorhanden wären. Der Japaner Endo indes hat sich bei seinem Startelfdebüt gegen den KSC als Sechser für weitere Einsätze empfohlen und dürfte erneut den Vorzug vor Atakan Karazor erhalten.

Generell dürfte es abgesehen vom unvermeidbaren Tausch in der Innenverteidigung nicht viele Änderungen geben. Möglich aber, dass im Sturmzentrum anstelle des gegen Karlsruhe enttäuschenden Mario Gomez Hamadi Al Ghaddioui ran darf, der als Joker den dritten Treffer erzielte. Silas Wamangituka wäre in vorderster Front eine weitere Alternative. Hinter der vermutlich weiterhin einzigen Spitze ist mit Nicolas Gonzalez und Philipp Förster, der an alter Wirkungsstätte besonders im Blickpunkt steht, wieder ein mit vielen Freiheiten ausgestattetes Offensivduo zu erwarten.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Holger Pfandt

Unser abschließender Wett Tipp:

Sandhausen hat sich in den letzten Wochen stabil präsentiert und hat sicherlich das Zeug dazu, auch den VfB Stuttgart zu ärgern. Allerdings verfügen die Schwaben schon über deutlich mehr Qualität und werden zudem den Schwung aus dem Derbysieg gegen den KSC nutzen, um einen weiteren Dreier nachzulegen. »Jetzt mit 1.97-Quote bei Interwetten auf Stuttgart-Sieg tippen.