VfL Bochum gegen KSC

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 20.10.2019

Manuel Riemann

Auf turbulente Szenen vor seinem Tor kann Manuel Riemann (l.) diesmal sicher gut verzichten. © imago images / Stockhoff

Noch ist der VfL Bochum zu Hause ungeschlagen, aber dennoch stellt die bisherige Ausbeute vor eigenem Publikum von vier Unentschieden in vier Spielen niemanden zufrieden. Dem beim 1. FC Heidenheim (3:2) vor der Länderspielpause errungenen ersten Saisonsieg soll nun aber endlich auch ein Heimdreier folgen. Der seit vier Spielen ungeschlagene Karlsruher SC (1-3-0) will diesen aber natürlich verhindern und sein eigenes Polster zur Abstiegszone ausbauen.

VfL Bochum: Viele Optionen in der Offensive

21 der bisherigen 57 Duelle mit dem KSC, von denen immerhin 34 in der Bundesliga stattfanden, konnte der VfL Bochum gewinnen. Bei 22 Unentschieden behielt Karlsruhe hingegen nur 14 Mal die Oberhand. In Bochum stehen 15 Heimsiegen bei zehn Remis nur fünf Karlsruher Erfolge gegenüber. Die letzten drei Begegnungen, zwei davon in Bochum, endeten bemerkenswerterweise allesamt 1:1.

Nach dem auch für die Stimmung enorm wichtigen Erfolg in Heidenheim hat der VfL während der Länderspielpause mit einem 4:2-Testspielsieg gegen den KFC Uerdingen weiteres Selbstvertrauen getankt. Chung-Yong Lee und der gleich doppelt erfolgreiche Tom Weilandt sammelten dabei Spielpraxis und stehen Trainer Reis nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Weil in Heidenheim aber gerade die Offensive mit der Dreierreihe Danny Blum, Sebastian Maier und Simon Zoller hinter dem ohnehin gesetzten Torjäger Silvere Ganvoula überzeugen konnte, müssen sich Weilandt und Lee wohl ebenso wie Manuel Wintzheimer, Milos Pantovic und Thomas Eisfeld zunächst mit der Reservistenrolle begnügen.

Generell sind im Vergleich zum Spiel in Heidenheim keine Änderungen zu erwarten. Nicht zur Verfügung stehen weiterhin Patrick Fabian und Maxim Leitsch sowie Ulrich Bapoh, der sich gegen Uerdingen schwer am Knie verletzte.

Karlsruher SC: Roßbach und Fröde zurück, Grozurek muss passen

Karlsruhes Trainer Alois Schwartz ist nicht dafür bekannt, seine Mannschaft von einem Spieltag zum anderen radikal zu verändern. Dafür freilich gibt es nach dem 1:1 vor der Länderspielpause bei Darmstadt 98 auch keinen Grund. Allerdings sind dennoch drei Umstellungen in der ersten Elf zu erwarten.

Auf der linken Abwehrseite ist Damian Roßbach nach vierwöchiger Zwangspause aufgrund einer Sprunggelenksverletzung wieder fit. Der etatmäßige Linksverteidiger, der im Testspiel gegen den SC Freiburg (0:1) über 75 Minuten mitwirken konnte, wird seinen nicht immer stabilen Vertreter Dirk Carlson verdrängen.

Nicht zur Verfügung steht voraussichtlich Lukas Grozurek, der von einem schweren Infekt außer Gefecht gesetzt wurde. Auf dem rechten Flügel könnte dafür Kyoung-Rok Choi eine Chance erhalten. Der Südkoreaner könnte im 4-1-4-1 aber auch eine der beiden Achter-Positionen einnehmen. Manuel Stiefler würde in diesem Fall nach rechts rutschen.

Wieder dabei ist unterdessen Lukas Fröde, der in Darmstadt krankheitsbedingt 90 Minuten auf der Bank geblieben ist und nun wieder als Sechser starten wird. Alexander Groiß hat zwar gezeigt, in der 2. Bundesliga eine gute Rolle spielen zu können, muss sich aber vorerst wieder hinten anstellen.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Jörg Dahlmann

Unser abschließender Wett Tipp:

Nach dem Befreiungsschlag in Heidenheim will Bochum zu Hause nachlegen, trifft aber auf einen stets kompakten und schwer zu bespielenden KSC. Gut möglich, dass auch mit Blick auf die jüngste Remis-Serie zwischen beiden Mannschaften die Bochumer Hoffnung auf den ersten Heimdreier erneut nicht erfüllt wird. »Jetzt mit 3.55-Quote bei Interwetten auf Unentschieden tippen.