1. FC Kaiserslautern: Hans-Peter Briegel macht’s

FCK-Legende soll diese Woche einsteigen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:35
Ewerton

Eher keine Zukunft beim FCK: Ewerton ist aktuell zu teuer © Imago

Beim 1. FC Kaiserslautern scheint die Entscheidung über die Nachfolge des zurückgetretenen Sportdirektors Uwe Stöver gefallen. Nachdem sich schon in der letzten Woche eine entsprechende Lösung angedeutet hat, berichtet Bild nun vom bevorstehenden Einstieg von FCK-Legende Hans-Peter Briegel.

Der 61-Jährige weilte die vergangenen Tage aus privaten Gründen in Italien, ist am gestrigen Sonntag aber zurückgekehrt und soll bereits in dieser Woche seine Arbeit bei den Roten Teufeln aufnehmen. In welcher Position ist noch nicht klar, doch die Variante mit Briegel als Sportvorstand und mit dem bisherigen Chefscout Boris Notzon als Sportdirektor oder Kaderplaner gilt am wahrscheinlichsten.

Nach einem Bericht der Rheinpfalz scheint unabhängig davon klar, wer der zweite heiße Kandidat neben Briegel war, der sogar als Favorit galt. Mit Otmar Schork vom SV Sandhausen sollen Gespräche geführt worden sein, doch letztlich erwies sich wohl die Ablöseforderung der Kurpfälzer als Hindernis.

Ewerton ist wohl zu teuer

Eine offene Baustelle gibt es derweil auch noch in der Innenverteidigung. Bekannt ist, dass der vom SC Freiburg umworbene Robin Koch gerne in die Bundesliga wechseln würde, der FCK sich aber bislang noch gegen einen Verkaufs des talentierten Youngsters sperrt.

Vielmehr will Lautern Koch zu einer Verlängerung seines ohnehin noch bis 2019 laufenden Vertrages bewegen und wäre damit in der Innenverteidigung gut aufgestellt, wobei aber fraglich ist, ob das gelingt.

„ Es ist so, dass in so einem Fall wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen. ”
Boris Notzon

Dennoch ist im Moment eine Weiterverpflichtung des zuletzt von Sporting Lissabon ausgeliehenen Ewerton auf Eis gelegt, wie Notzon gegenüber dem SWR erklärte. „Wenn wir die Möglichkeit hätten, weiter mit ihm zu arbeiten und in der Gesamt-Kader-Konstellation Platz hätten, würden wir das sehr gerne machen. Es ist aber auch so, dass in so einem Fall wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen. Im Moment ist es kein Thema.“

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