1. FC Kaiserslautern: Hoffnung trotz Nullnummer

Rote Teufel präsentieren sich verbessert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 05.11.17 | 08:05
Nicklas Shipnoski

Diesmal Pech mit einem Lattenkracher: Nicklas Shipnoski © Imago

Zum fünften Mal in Folge hat der 1. FC Kaiserslautern am Freitagabend einen Sieg verpasst. Gegen den VfL Bochum kamen die Roten Teufel zu Hause nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und bleiben damit weiter Schlusslicht mit beträchtlichem Rückstand ans rettende Ufer.

Da mit Jahn Regensburg und Greuther Fürth zwei unmittelbare Konkurrenten heute direkt aufeinandertreffen, wird der FCK nach Abschluss des Spieltages sicher mindestens sechs Punkte hinter Platz 15 zurückliegen und auch bis zum Relegationsplatz sind es definitiv vier Zähler, die bei einem Erfolg des 1. FC Heidenheim bei Fortuna Düsseldorf auch noch anwachsen könnten.

Effizienz und auch Glück fehlen

Nur zu verständlich war deshalb die Enttäuschung im Lager des FCK nach dem Abpfiff, zumal gegen Bochum durchaus ein Sieg möglich gewesen wäre. Doch zum einen fehlte Lautern wie beim Aluminiumkracher von Nicklas Shipnoski das nötige Glück und zum anderen die nötige Kaltschnäuzigkeit im und am gegnerischen Strafraum.

Immerhin war positiv, dass eine Leistungssteigerung im Vergleich zum allerdings auch desolaten Auftritt eine Woche zuvor in Regensburg (1:3) unverkennbar war. Ansprechende Leistungen alleine werden indes nicht reichen, um aus dem Keller zu kommen. 

Vielmehr muss schon in den nächsten Wochen unbedingt gepunktet werden, um im Winter eine halbwegs annehmbare Ausgangsposition zu haben und so die erhofften Verstärkungen in die Pfalz lotsen zu können.

Bei Dynamo Dresden, gegen Arminia Bielefeld und beim 1. FC Heidenheim warten nach der Länderspielpause drei zwar nicht einfache, aber auch nicht gänzlich unlösbare Aufgaben, für die die Leistung gegen Bochum zumindest ein wenig Hoffnung macht.

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