1. FC Kaiserslautern: Korb von Manuel Schmiedebach

Warten auf die nächsten Neuzugänge

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.20 | 18:27
Manuel Schmiedebach

Lehnte wohl eine Anfrage des FCK ab: Manuel Schmiedebach © Imago

In zehn Tagen wird es für den 1. FC Kaiserslautern im Kampf um den Klassenerhalt wieder ernst. Beim SV Darmstadt 98 geht es gleich zum Auftakt im neuen Jahr gegen einen direkten Konkurrenten, der aktuell den sieben Punkte entfernten Relegationsplatz belegt. Die Bedeutung der Partie könnte aus Sicht der Roten Teufel, die auf eine Aufholjagd hoffen, somit kaum größer sein.

Ob am nächsten Mittwoch im Stadion am Böllenfalltor neben Ruben Jenssen noch weitere Neuzugänge auflaufen werden, ist derweil völlig offen. Das Vorhaben, bis zum Trainingsstart Anfang Januar drei bis vier Verstärkungen unter Dach und Fach zu haben, darf getrost als gescheitert betrachtet werden und wann die gesuchten Spieler zum Kader stoßen, lässt sich momentan nicht seriös prognostizieren.

Qualität vor Schnelligkeit

Lauterns Sportdirektor Boris Notzon betonte nun allerdings im „Kicker“ (Ausgabe 6/2018 vom 15.01.2018) erneut, dass Qualität wichtiger ist als Schnelligkeit: „Wir hätten schon lange Transfers abschließen können, aber wir wollten bewusst die bestmögliche Konstellation für uns finden ‑ wie im Fall Ruben Jenssen.“

Zugleich verriet Notzon, dass mögliche Transfers immer von mehreren Seiten abhängen. So zögert der offenbar als Wunschkandidat für die Innenverteidigung ausgemachte Jan-Inger Callsen-Bracker offenbar weiter mit seiner Zusage, obwohl es für ihn anders als erhofft am Samstag nicht für den 18er-Kader des FC Augsburg reichte.

Und laut „Kicker“ hat ein anderer, sehr erfahrener Profi dem FCK schon eine Absage erteilt. Demnach soll der FCK bei Manuel Schmiedebach vorgefühlt haben, der bei Hannover 96 keine große Rolle mehr spielt. Der Mittelfeldspieler hat einen Wechsel nach Kaiserslautern aber abgelehnt.

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