1. FC Kaiserslautern: Planungen für den Abstiegsfall laufen auf Hochtouren

Fortgeschrittene Gespräche über Drittliga-Verträge

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 29.03.18 | 17:32
Boris Notzon

Arbeitet längst an den Zukunftsplanungen: Boris Notzon © Imago / Eibner

Die letzte Chance bedeutet die Partie beim MSV Duisburg am Samstag zwar noch nicht, doch sollte der 1. FC Kaiserslautern beim zuletzt schwächelnden Aufsteiger nicht gewinnen, würde es wieder ein Stück schwieriger, noch den Klassenerhalt zu schaffen oder zumindest den Relegationsplatz zu erreichen.

Und auch wenn die Verantwortlichen des FCK nach wie vor an die Rettung glauben, kommen Sportvorstand Martin Bader und Sportdirektor Boris Notzon natürlich nicht umhin, für die 3. Liga zu planen. Insbesondere auch mit Blick auf den vorhandenen Kader, in dem nur wenige Akteure im Abstiegsfall noch einen gültigen Vertrag besitzen.

Leistungsträger warten noch ab

Leistungsträger wie Christoph Moritz, der seinen Vertrag anders als von Darmstadts Trainer Dirk Schuster vergangene Woche behauptet noch nicht verlängert hat, warten derzeit noch die weitere Entwicklung ab und dürften im Fall der Fälle auch andere Optionen prüfen.

Mit einigen Profis haben die Gespräche über eine gemeinsame Zukunft in der 3. Liga aber schon begonnen. Laut „Kicker“ (Ausgabe 27/2018 vom 29.03.2018) sollen die Verhandlungen mit einigen Spielern über einen Verbleib im Abstiegsfall sogar schon weit fortgeschritten sein.

Sollte es wirklich nach unten gehen, besteht damit wohl die Möglichkeit, mit einem gewissen Gerüst weiterarbeiten zu können. Spieler wie Moritz, die ausgeliehenen Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Ruben Jenssen, Marius Müller und Kevin Müller sowie der schwedische Nationalspieler Sebastian Andersson dürften dann aber kaum zu halten sein.

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