1. FC Kaiserslautern: Poker um Robin Koch geht weiter

SC Freiburg bietet offenbar 2,5 Millionen Euro

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 09.07.17 | 06:51
Robin Koch

Weiterhin vom SC Freiburg umworben: Robin Koch © Imago / Jan Huebner

Mit der einjährigen Ausleihe von Marius Müller, der ein Jahr nach seinem Wechsel zu RB Leipzig auf den Betzenberg zurückkehrt, hat der 1. FC Kaiserslautern am gestrigen Freitag einen Haken hinter eine weitere Baustelle machen können. Der Kader von Trainer Norbert Meier steht nun zu weiten Teilen und dürfte eher noch reduziert werden.

Mit Naser Aliji, Zoltan Stieber und Jacques Zoua gibt es einige Spieler, die mit ihrer persönlichen Situation in der abgelaufenen Saison nicht wirklich zufrieden waren und denen der FCK keine Steine in den Weg legen würde. Ob auch Daniel Halfar, dessen Name im Umfeld von Arminia Bielefeld anders als noch vor zwei, drei Wochen nicht mehr fällt, ernsthaft mit einem Wechsel liebäugelt, ist derweil unklar.

Freiburg legt nach

Intern positioniert hat sich dafür dem Vernehmen nach Robin Koch, der Lautern gerne in Richtung Bundesliga verlassen und ein Angebot des SC Freiburg annehmen würde. Der Klub aus dem Breisgau ist mit einem ersten Angebot über gut eine Million Euro Ablöse abgeblitzt, soll nun aber laut Bild zur Zahlung von 2,5 Millionen Euro bereit sein.

Bleibt abzuwarten, ob der FCK bei seinem Standpunkt bleibt, den Youngster keinesfalls abzugeben. Dank des Verkaufs von Julian Pollersbeck an den Hamburger SV haben die Roten Teufel keinen Verkaufszwang und angesichts von Kochs bis 2019 laufenden Vertrag eine sehr gute Position. Einen unzufriedenen Spieler mit aller Macht zu halten, ist aber sicherlich auch keine Optimallösung.

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