Hannover 96: Bangen um Hübers und Bakalorz

Einsätze im Nachholspiel gegen Dresden fraglich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 31.05.20 | 08:41

Timo Hübers bei Hannover 96

Blieb gegen Sandhausen zur Pause angeschlagen in der Kabine: Timo Hübers. © imago images/Christian Schroedter

Die Hoffnung, sich nach der Corona-Pause schnell sämtlicher Abstiegssorgen entledigen zu können, hat sich für Hannover 96 nicht erfüllt. Zwar gelang der Re-Start mit einem 4:2-Sieg beim VfL Osnabrück, doch in der englischen Woche kam danach gegen den Karlsruher SC (1:1) und gestern beim SV Sandhausen (1:3) nur noch ein weiterer Zähler hinzu. Bei sechs Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 muss der Blick der Niedersachsen somit weiterhin nach unten gehen.

Am Mittwoch im Nachholspiel gegen Dynamo Dresden bietet sich der Mannschaft von Trainer Kenan Kocak aber die Chance, einen Big-Point zu landen und sich in die unmittelbare Nähe der 40-Punkte-Marke zu katapultieren. Wichtig dürfte gegen das Tabellenschlusslicht sein, dass Waldemar Anton wieder zur Verfügung steht. In Sandhausen konnte das Fehlen des 23-Jährigen, der sich gegen den KSC eine Gelbsperre eingehandelt hatte, als Stabilisator im defensiven Mittelfeld nicht aufgefangen werden.

Wohl wieder mehrere Wechsel vor dem Dresden-Spiel

Womöglich auch deshalb nicht, weil der als Ersatz eingeplante Marvin Bakalorz bereits nach 33 Minuten im Anschluss an einen Zusammenprall mit Mitspieler Dominik Kaiser ausgewechselt werden musste. Der Routinier, der erstmals nach der Corona-Pause ran durfte und sich eigentlich für mehr Einsatzzeit als zuletzt empfehlen wollte, hatte aber offenbar Glück im Unglück. Wie 96 nach der Partie via Twitter mitteilte, erlitt Bakalorz "nur" eine schmerzhafte Rippenprellung.

Ob Bakalorz schon gegen Dresden wieder eine Alternative darstellt, ist fraglich. Selbiges gilt für Timo Hübers, der zur Pause aufgrund einer Oberschenkelblessur in der Kabine bleiben musste. Wie schwer es den Innenverteidiger erwischt hat und ob es bis Mittwoch reicht, bleibt abzuwarten.

Unabhängig sind gegen Dresden wieder einige Änderungen zu erwarten, nachdem Kocak schon vor dem Spiel in Sandhausen auf sechs Positionen das Personal wechselte. Nicht unwahrscheinlich ist im Zuge dessen auch die Rückkehr vom 3-5-2 zum 4-4-2.