Hannover 96 bezieht Stellung zu Heldt-Abfindung

Rechtliche Schritte gegen Bild-Zeitung?

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 15.11.19 | 11:02
Horst Heldt und Martin Kind

Die Trennung von Horst Heldt (l.) und Hannover 96 hat ein Nachspiel. ©Imago images/localpic

Wie die „Bild“ (Ausgabe vom 15.11.2019) berichtete, habe Hannover 96  Ex-Sportdirektor Horst Heldt eine Abfindung von einer Millionen Euro gezahlt und dessen Vertrag im Oktober aufgelöst. So habe sich der Verein eine hohe Ablöse entgehen lassen, weil der 1. FC Köln Heldt nun kostenfrei unter Vertrag nehmen könne. Zudem habe Heldt sich so mehr Geld gesichert, als er durch Fortführung seiner normalen Bezüge erhalten habe.

Gestaffelte Abfindung

Gegen die Sichtweise, Hannover-Geschäftsführer Martin Kind sei so hereingelegt worden, wehrt sich der Verein nun. In einer Stellungnahme kündigten die Niedersachsen rechtliche Schritte an.

Richtig sei vielmehr, die getroffene Abfinderegelung sie zu Gunsten von Hannover 96 zeitlich gestaffelt. „Je früher Herr Heldt eine neue Beschäftigung antritt beziehungsweise ein neues Arbeitsverhältnis beginnt, desto geringer ist die Abfindung.“

Die Zeitung hatte zudem vermeldet, die Vertragsauflösung sei geheim gehalten worden, um eine Blamage zu vermeiden. Hierzu gibt der Zweitligist an, die Auflösung sei in beidseitigem Einvernehmen nicht kommuniziert worden.

Horst Held war im April von Hannover 96 freigestellt worden, sein Arbeitspapier behielt jedoch Gültigkeit. In den letzten Wochen wurde er als Kandidat auf die Nachfolge von Armin Veh beim 1. FC Köln gehandelt, der ursprünglich zum Saisonende seinen Stuhl räumen sollte. Inzwischen hat sich der „Effzeh“ bereits vorzeitig von Veh getrennt.

Schon Mitglied beim offiziellen Hannover-Sponsor? Jetzt Betano Bonus sichern & bis zu 100€ für deine erste Wette auf Hannover sichern.