Hannover 96: Bis zu zehn Neuzugänge auf der Agenda

Gerüchte um Marvin Ducksch und Gerrit Holtmann

Martin Kind

Bewahrt wenige Tage vor dem Trainingsauftakt die Ruhe: Martin Kind. © imago images

Nachdem am Mittwoch Erzgebirge Aue mit Hikmet Ciftci eine erste Verstärkung präsentieren konnte, ist Hannover 96 der letzte Zweitligist, der noch keinen Neuzugang vorweisen kann. Dennoch und obwohl der neue Trainer Mirko Slomka bereits am Montag zum Aufgalopp bittet, bewahrt Klubboss Martin Kind weiterhin die Ruhe.

Bei Transferentscheidungen gilt für uns die Devise: Qualität vor Geschwindigkeit. (Martin Kind)

„Bei Transferentscheidungen gilt für uns die Devise: Qualität vor Geschwindigkeit. Dass deshalb voraussichtlich noch nicht 80 Prozent der Mannschaft zum Trainingsstart dabei sind, ist kein Problem“, so Kind in Bild, der damit auch von seinem kurz nach Saisonende im Mai geäußerten Ziel, den Kader zum ersten Training weitgehend komplett zu haben, abrücken musste.

Dass noch einiges passieren wird, ließ Kind auch durchblicken. „Sieben bis zehn Spieler“ würden nach aktuellem Stand noch fehlen. Auch, um den direkten Wiederaufstieg konkret ins Visier nehmen zu können. Ein Saisonziel soll indes erst dann benannt werden, wenn das Aufgebot steht.

Ducksch will Düsseldorf verlassen

Naturgemäß machen aktuell zahlreiche Namen von möglichen Neuzugängen die Runde. So soll sich 96 laut bild.de für Marvin Ducksch interessieren, der 2017/18 im Trikot von Holstein Kiel Zweitliga-Torschützenkönig wurde, sich dann aber nach seinem Wechsel zu Fortuna Düsseldorf eine Klasse höher nicht durchsetzen konnte.

Ducksch würde Düsseldorf nun gerne wieder verlassen, wobei die Fortuna die im letzten Jahr gezahlte Ablöse von gut zwei Millionen Euro hereinholen möchte. Eine Summe, die Hannover aber wohl nur schwerlich in einen Spieler investieren kann. Denkbar, dass deshalb eine Ausleihe zum Thema wird, wobei sich dem 25 Jahre alten Angreifer womöglich auch andernorts in Deutschland und im Ausland Alternativen bieten.

Ebenfalls als Kandidaten gelten laut „Bild“ Gerrit Holtmann vom 1. FSV Mainz 05 sowie mit Akaki Gogia und Marcel Hartel ein Duo vom 1. FC Union Berlin. Alle drei genannten Akteure fühlen sich auf der linken Außenbahn wohl, können jeweils aber auch auf dem anderen Flügel spielen. Hartel kann zudem auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden.

Holtmann, Gogia und Hartel haben bei ihren jetzigen Klubs nicht die besten Chancen auf einen Stammplatz, könnten aber noch die Vorbereitung abwarten. Hannover drohen im Falle eines konkreten Interesses somit weitere Geduldsspiele.

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