Hannover 96: Edgar Prib als Alternative für die linke Abwehrseite?

Versetzung des Ex-Kapitäns wird offenbar diskutiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 20.09.2019 | 07:13
Edgar Prib gegen Bielefeld.

Edgar Prib hat in der Vergangenheit schon Erfahrung als Linksverteidiger gesammelt. ©imago images/Joachim Sielski

Das heutige Auswärtsspiel bei Holstein Kiel besitzt für Hannover 96 enorme Bedeutung. Kassiert der Bundesliga-Absteiger bei den ebenfalls bislang hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Störchen die nächste Niederlage, würde die ohnehin schon um sich greifende Unruhe nochmals zunehmen.

Damit dieses Szenario nicht eintritt, wird Trainer Mirko Slomka wohl an der einen oder anderen Stellschraube drehen. Möglicherweise auch auf einer Position, die in den vergangenen Wochen fest vergeben war. Denn seit seiner Ausleihe vom 1. FC Köln und einem kurzen Debüt im Spiel beim SV Wehen Wiesbaden (3:0) stand Jannes Horn drei Mal in Folge über 90 Minuten als Linksverteidiger auf dem Platz.

Horn defensiv bisher zu wacklig

Der ehemalige U21-Nationalspieler konnte bislang allerdings nicht vollends überzeugen. Während Horn offensiv zu wenig Akzente setzte, unterliefen dem 22-Jährigen in der Defensivarbeit wie jüngst vor dem ersten Gegentor beim 0:2 gegen Arminia Bielefeld Fehler. Als Folge dessen gibt es nun trotz der grundsätzlichen Wertschätzung für Horn nach Informationen des Sportbuzzer Überlegungen, die linke Abwehrseite neu zu besetzen.

So soll es ein Thema sein, Edgar Prib aus dem zentralen Mittelfeld nach hinten links zu ziehen. Für den 29-Jährigen wäre diese Rolle nichts Neues. Allerdings liegt es schon etwas länger zurück, dass der frühere Fürther als linker Verteidiger auflief. In der Zweitliga-Saison 2016/17 war dies aber dafür mehrfach der Fall. Doch eine längere Anlaufzeit würde Prib, der als anpassungsfähiger Allrounder gilt, wohl nicht benötigen.

Im zentralen Mittelfeld könnte dann der bislang links offensiv aufgebotene Florent Muslija das kreative Element erhöhen, während Neuzugang Emil Hansson auf dem linken Flügel für Belebung sorgen könnte. Diese Variante wäre freilich auch mit Horn als Linksverteidiger möglich, doch dass mit Prib noch einer der besseren Spieler gegen Bielefeld komplett draußen bleibt, ist nicht zu erwarten.

Nicht ausgeschlossen ist zudem die Variante mit dem defensiv soliden Matthias Ostrzolek statt Horn und mit Hansson. In diesem Fall wäre aber wieder vermutlich nicht gleichzeitig Platz für Musljia und Prib. Welche Entscheidung Coach Slomka auch immer trifft, sie sollte mit Blick auf die Stimmung im Umfeld greifen und zum Erfolg beitragen.

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