Hannover 96: Hendrik Weydandt in die Bundesliga?

Auch Düsseldorf und Freiburg offenbar interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 11.06.20 | 06:59

Hendrik Weydandt

Trotz häufiger Jokerrolle weiter der zweitbeste 96-Torschütze: Hendrik Weydandt. © imago images / Sven Simon

Seit dem 2:1-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Heidenheim hat man bei Hannover 96 Planungssicherheit. Die Niedersachsen stehen vor einem zweiten Zweitliga-Jahr, an dessen Ende nach Möglichkeit die Rückkehr in die Bundesliga gelingen soll. Dafür allerdings müssen die in den kommenden Wochen anstehenden Entscheidungen im Hinblick auf den Kader passen. Aktuell befinden sich die Verantwortlichen noch am Anfang, haben aber bereits mit den Gesprächen begonnen.

Dabei liegt der Fokus zunächst auf den Spielern, deren Verträge auslaufen, die aber bleiben sollen. In diese Kategorie gehört grundsätzlich auch Hendrik Weydandt, dem laut "Kicker" (Ausgabe 49/2020 vom 11.06.2020) allerdings nur ein "eher mittelprächtiges neues Angebot" vorgelegt worden sein soll. Weydandt, der bislang über ein zu Bundesliga-Zeiten abgeschlossenes und entsprechend dotiertes Arbeitspapier verfügt, soll deshalb die Wertschätzung seitens des Vereins fehlen.

Düsseldorf und Bremen ohne Planungssicherheit

Obwohl der Angreifer Hannover eigentlich nicht unbedingt verlassen möchte, dürfte sich Weydandt derzeit auch mit anderen Alternativen beschäftigen, zumal der mit acht Treffern zweitbeste 96-Torschütze unter Trainer Kenan Kocak meist nur Joker ist. Lediglich in einmal durfte der 24-Jährige nach der Winterpause in der Startelf ran - bei sieben Einwechslungen.

Interessenten für Weydandt sind vorhanden. Dem SV Werder Bremen, der seit längerem als interessiert gilt, sind im derzeitigen Abstiegskampf zwar die Hände weitgehend gebunden, doch gibt es nach Informationen des "Kicker" noch zwei weitere Klubs aus der Bundesliga, die sich mit Weydandt beschäftigen. Zum einen Fortuna Düsseldorf, wo man aber ähnlich wie in Bremen noch nicht für ein weiteres Jahr im Oberhaus planen kann. Allerdings würde ein Abstieg der Fortuna oder auch von Werder einen Wechsel von Weydandt nicht zwingend ausschließen, wenn die Rahmenbedingungen und die Aussichten auf eine schnelle Rückkehr in die Erstklassigkeit stimmen.

Zum anderen soll sich auch der SC Freiburg bereits mit Weydandt beschäftigt haben. Der Sport-Club hat den Klassenerhalt bereits jetzt in der Tasche und damit einen Planungsvorsprung. Zudem hat Freiburg mit Nils Petersen, Lucas Höler und Luca Waldschmidt nur drei Angreifer unter Vertrag, von denen die beiden letztgenannten häufig auf Außen oder hängend eingesetzt werden. Darüber hinaus ist bei Nationalspieler Waldschmidt ein Abschied im Sommer nicht ausgeschlossen.

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