Hannover 96 muss früher wach sein

Weydandt nimmt Mannschaft in die Pflicht

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 18.12.19 | 10:48
Hendrik Weydandt von Hannover 96

Hendrik Weydandt will seine Mitspieler wachrütteln. ©Imago images/Sven Simon

Zwei frühe Gegentore brachten Hannover 96 gegen den VfL Bochum unaufholbar ins Hintertreffen. Nicht zum ersten Mal verbauten sich die Niedersachsen mit einer verschlafenen Anfangsphase ihre eigenen Chancen.

Vor dem Rückrundenauftakt am Wochenende werden Erinnerungen an den ersten Spieltag wach, als das Unheil für die 96er in Folge eines frühen 0:2 gegen Stuttgart seinen Lauf nahm. Der rote Faden zog sich weiter durch die Saison.

Auch Weydandt in Halbzeit zwei besser

Nur Wehen Wiesbaden und Dynamo Dresden kassieren mehr Gegentore in der ersten Halbzeit. In der ersten halben Stunde liegt Hannover sogar an der Spitze der Gegentor-Statistik. Stürmer Hendrik Weydandt ist das Problem bewusst, doch er sieht seine Mannschaft dank des neuen Trainers auf dem Weg der Besserung.

Wie der 24-Jährige gegenüber dem „Sportbuzzer“ erzählt, arbeitet Kenan Kocak viel an diesem Defizit. Sein Einfluss auf das augenscheinlich mentale Problem ist aber begrenzt.

„Vor allem die elf, die anfangen, die müssen das regeln, den ersten Zweikampf gewinnen, der erste Pass muss kommen, man muss gefühlt das erste Foul machen, damit wir das Ge­fühl haben, so, ich stehe und du liegst jetzt.“, fordert Weydandt mehr von sich und seinen Kollegen.

Denn selbst ist der Torjäger auch nach der Pause erfolgreicher als davor. Vier seiner sechs Tore erzielte er nach dem Seitenwechsel. Doch die schwache Saison der Hannoveraner ist nicht alleine an schwachen ersten Halbzeiten festzumachen.

In der Tabelle der 1. Halbzeit liegen nämlich unter anderem Stuttgart und Heidenheim ähnlich schlecht wie die „Roten“. Ihr Ertrag nach 90 Minuten liegt aber ungleich höher.

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