Hannover 96: Sebastian Soto in die Bundesliga?

SC Freiburg offenbar am US-Talent interessiert

Sebastian Soto von Hannover 96

Aktuell kommt Sebastian Soto nicht über eine Nebenrolle hinaus. © imago images / Nordphoto

Bei der U20-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr hat sich Sebastian Soto international in den Blickpunkt gespielt. Mit vier Toren hatte der Angreifer großen Anteil daran, dass es die USA ins Viertelfinale schaffte, in dem dann aber gegen Ecuador Endstation war. Soto selbst weckte derweil mit seinen Auftritten Begehrlichkeiten, die zu einigen Spekulationen führten.

Doch obwohl der im Sommer 2018 aus seiner Heimat von der Zions Bank Real Academy zu Hannover 96 gekommene Offensivmann im August konkret mit einem Verein aus dem Ausland Gespräche führte, kam ein Wechsel nicht zustande. Stattdessen blieb Soto in Hannover, allerdings ohne seinen nur noch bis 30. Juni 2020 datierten Vertrag zu verlängern.

In der laufenden Saison reichte es für den 19-Jährigen, der am Ende der vergangenen Spielzeit immerhin dreimal in der Bundesliga ran durfte, dann aber nur zu zwei Kurzeinsätzen. Nach zwölf Minuten als Joker Anfang Februar gegen den SV Wehen Wiesbaden (2:2) schaffte es der Youngster gar nicht mehr in den Kader.

Mehrere Interessenten aus dem In- und Ausland

Die Trennung im Sommer dürfte nun unausweichlich sein. An Interessenten mangelt es Soto dabei offenbar nicht. Denn nach Informationen der Bild soll neben Vereinen aus den USA und aus den Niederlanden mit dem SC Freiburg auch ein Bundesligist vorgefühlt haben. Dem Boulevard-Blatt zufolge soll Soto und seinem Berater Rob Moore auch schon ein Angebot vorliegen.

Hannover sind unterdessen die Hände gebunden. Entscheidet sich Soto zum Abschied, wovon auszugehen ist, erhalten die 96er für eines der größten Talente im Kader keine Ablöse.