Hannover 96: Timo Hübers im Oktober wieder eine echte Option?

Innenverteidiger ins Mannschaftstraining zurückgekehrt

Timo Hübers im Test gegen Havelse.

Timo Hübers ist nach einem Kreuzbandriss auf dem Weg zurück. ©imago images/Christian Schroedter

Vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am morgigen Samstag gibt es bei Hannover 96 noch das eine oder andere Fragezeichen die Aufstellung betreffend. Vieles hängt davon ab, ob der von einem Magen-Darm-Infekt zurückgeworfene Neuzugang Dennis Aogo sein Pflichtspieldebüt feiern kann oder Trainer Mirko Slomka im zentralen Mittelfeld eine andere Lösung finden muss.

Als sicher gilt aber, dass 96 im 4-3-3 und damit im Vergleich zum 0:3 beim Hamburger SV vor der Länderspielpause wieder mit Vierer- statt Dreierkette beginnen wird. Weil Waldemar Anton wohl ins Mittelfeld vorgezogen wird, werden voraussichtlich Marcel Franke und Felipe die neue Innenverteidigung bilden.

Josip Elez würde dann als Innenverteidiger Nummer drei nur die Bank bleiben. Und auch dort könnte es für den 25 Jahre alten Kroaten auf absehbare Zeit eng werden. Denn nach langer Leidenszeit in Folge eines im August 2018 erlittenen Kreuzbandrisses, dem bereits zweiten in der noch jungen Karriere des Abwehrspielers, ist Timo Hübers auf dem Weg zu seinem Comeback einen großen Schritt weitergekommen.

Kone auch wegen Hübers nicht verpflichtet

Der 23-Jährige hat am gestrigen Donnerstag von der Berufsgenossenschaft nach einem Test grünes Licht für die Rückkehr ins Mannschaftstraining erhalten und wird nun kontinuierlich an die volle Belastung herangeführt.

Hier und da habe ich noch ein paar Schmerzen. (Timo Hübers)

„Hier und da habe ich noch ein paar Schmerzen, aber das ist ganz normal und wird immer besser“, ließ Hübers auf der 96-Webseite zwar durchblicken, dass schon noch einiges fehlt, rechnet aber zeitnah mit weiteren Fortschritten: „Und im Mannschaftstraining, bei dem ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt bin und das ganze Adrenalin dazu kommt, merke ich das auch gar nicht mehr so wie im Einzeltraining.“

Eine Alternative für den Liga-Alltag freilich wird Hübers vor Oktober nicht darstellen. Nach der zweiten Länderspielpause der Saison könnte der 1,90 Meter große Rechtsfuß aber vermehrt Druck aufbauen. Dass die Verantwortlichen in Hannover Hübers eine entsprechende Entwicklung zutrauen, ist daran zu erkennen, dass laut der „Neuen Presse“ (Ausgabe vom 13.09.2019) auch deshalb auf eine Verpflichtung von Probespieler Mamadou Kone verzichtet wurde.

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