Hannover 96: Entwarnung bei Hübers

MRT bringt Klarheit

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 16.11.20 | 15:41
Timo Hübers

Im Testspiel verletzt ausgewechselt: Timo Hübers. © imago images / Nordphoto

Update (16.11., 15:35 Uhr):
Hannover 96 gab am heutigen Montag Entwarnung bei Timo Hübers: Eine MRT-Untersuchung habe „keine höhergradige Verletzung“ gezeigt.

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Wie am letzten Wochenende in der 2. Bundesliga von Erzgebirge Aue hat sich Hannover 96 am gestrigen Samstag auch im Testspiel vom VfL Wolfsburg mit einem torlosen Unentschieden getrennt. Gegen den Nachbarn aus der Autostadt bot Trainer Kenan Kocak vor allem Akteure auf, die im bisherigen Saisonverlauf nicht oder nur wenig zum Einsatz gekommen sind und zog anschließend auf der 96-Webseite ein durchaus positives Fazit.

„Das war ein sehr ordentlicher Test gegen eine sehr, sehr gute Mannschaft. Die Jungs haben das sehr gut gemacht und ich bin sehr zufrieden. Es gibt aber natürlich einige Dinge, bei denen es weiter heißt: Arbeiten, arbeiten, arbeiten“, verband Kocak sein Lob aber gleichzeitig mit der Ansage an die zweite Reihe, nicht nachlassen zu dürfen.

Kenan Kocak vorsichtig optimistisch

Nicht zur zweiten Reihe zählt Timo Hübers, der aber dennoch zur Pause eingewechselt wurde, allerdings lediglich 13 Minuten mitwirkte. Denn der Innenverteidiger blieb bei einem Laufduell mit Wolfsburgs Omar Marmoush unglücklich im Rasen hängen und verletzte sich am linken Knie. Nach kurzer Behandlung auf dem Feld ging es für Hübers direkt wieder in die Kabine, sicherlich verbunden mit einem unguten Gefühl, erlitt der 24-Jährige in seiner noch jungen Karriere doch bereits zwei Kreuzbandrisse.

„ Der erste Eindruck bei Timo Hübers ist nicht so negativ. ”
Kenan Kocak

Nun heißt es für 96 erneut Zittern um Hübers, dessen Einsatz gegen Aue sich wegen einer Knieprellung bereits erst kurzfristig entschieden hatte. Klarheit bezüglich der Schwere der Verletzung gibt es erst in den nächsten Tagen im Rahmen einer MRT-Untersuchung. Trainer Kocak zeigte sich gegenüber dem Sportbuzzer diesbezüglich zumindest vorsichtig optimistisch: „Der erste Eindruck bei Timo Hübers ist nicht so negativ“, hofft der Coach auf Entwarnung und darauf, nicht auf seinen wohl wichtigsten Abwehrspieler verzichten zu müssen.