SC Paderborn: Ein prominentes Trio (wieder) nicht im Kader

Sven Michel für Union Berlin kein Thema

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 10.01.21 | 08:07
Kai Pröger

Hat aktuell nicht die besten Karten: Kai Pröger. © imago images / Revierfoto

Nach dem bisherigen Verlauf des 15. Spieltages mit Punkten für die Würzburger Kickers, den FC St. Pauli und vor allem den SV Sandhausen muss beim SC Paderborn vor dem heutigen Heimspiel gegen Erzgebirge Aue der Blick in der Tabelle eher nach unten gehen. Nur sechs Zähler liegen die Ostwestfalen noch vor Relegationsplatz 16 und das dort rangierende Eintracht Braunschweig kann am Montagabend gegen Fortuna Düsseldorf auch noch punkten.

Umso wichtiger wäre für den SCP Zählbares gegen Aue. Nichtsdestotrotz verzichtet Trainer Steffen Baumgart wie schon vergangene Woche aus freien Stücken auf Jamilu Collins und Sebastian Vasiliadis, denen Wechselabsichten nachgesagt werden und die ebenso wie der schon im Sommer vor dem Absprung stehende Streli Mamba noch bis Ende Januar den Verein verlassen könnten.

Pröger an den ersten 13 Spieltagen immer im Einsatz

Kein Platz im Kader ist heute laut der Neuen Westfälischen auch für Kai Pröger, dessen Stellenwert in den vergangenen Monaten gelitten hat. Stand der Offensivmann noch an vier der ersten sechs Spieltage in der Startelf, reichte es danach nur noch zu einem Einsatz von Beginn an. Bei der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf letzte Woche blieb der zuvor zumindest immer eingewechselte Pröger erstmals in dieser Saison 90 Minuten auf der Bank und schaffte es nun nicht einmal ins Spieltagsaufgebot, in das dafür Ron Schallenberg nach verbüßter Sperre zurückkehrt.

Die Nase vor Pröger hat derzeit unter anderem Sven Michel, der nach seiner längeren Zwangspause in Folge eines Innenbandanrisses im Knie wieder fit ist. Sorgen, dass der 30-Jährige noch im Winter zum 1. FC Union Berlin wechseln könnte, muss man sich in Paderborn unterdessen wohl keine machen.

Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert bezeichnete Michel und den ebenfalls mit den Eisernen in Verbindung gebrachten Kasper Junker (FK Bodo/Glimt) im „ZDF Sportstudio“ zwar als „Spieler, die sicherlich Relevanz haben würden für manche Dinge“, schob indes auch ein deutliches „aber definitiv nicht für uns“ nach.