SC Paderborn: Kai Pröger als nächster Glücksgriff

Neuzugang aus der Regionalliga bereits mit zwei Toren

Kai Pröger (r.) gegen Andreas Wiegel.

Benötigte in Paderborn keine Anlaufzeit: Kai Pröger (r.). ©Imago/MaBoSport

Zum zweiten Mal in Folge steht der SC Paderborn im Viertelfinale des DFB-Pokals. Mit einem 3:1-Sieg beim MSV Duisburg zogen die Ostwestfalen in die Runde der letzten Acht ein und hoffen nun auf ein etwas leichteres Los als im vergangenen Jahr. Damals war der SCP beim 0:6 gegen den FC Bayern München chancenlos.

Großen Anteil am Sieg in Duisburg hatte Kai Pröger, der kurz nach dem Ausgleichstreffer durch Bernard Tekpetey (53.) in der 61. Minute nach einem Antritt per platziertem Flachschuss ins lange Eck die 2:1-Führung besorgte. Für den 26-Jährigen, der in der Hinrunde noch für Rot-Weiss Essen in der Regionalliga spielte und erst Mitte Januar verpflichtet wurde, war es im dritten Pflichtspiel bereits das zweite Tor im neuen Trikot.

Nach einem Kurzeinsatz zuletzt zwei Mal in der Startelf

Wurde Pröger beim 0:2 beim SSV Jahn Regensburg noch eingewechselt, stand der Offensivmann beim 6:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth bereits als Rechtsaußen 90 Minuten lang auf dem Platz und rechtfertigte seine Aufstellung mit dem Treffer zum 5:0. Und nun in Duisburg absolvierte Pröger direkt seine zweite Partie über die volle Spielzeit, gekrönt vom nächsten Tor.

Für eine endgültige Bewertung ist es zwar natürlich noch viel zu früh, doch die ersten Eindrücke deuten darauf hin, als wäre dem SCP wieder einmal ein Glücksgriff für kleines Geld gelungen.

Bereits in der Vergangenheit haben die Paderborner Verantwortlichen mehrfach Spieler aus unteren Klassen geholt, die hervorragend eingeschlagen haben, etwa vor dieser Saison Tekpetey (FC Schalke 04 II) oder Sebastian Vasiliadis (VfR Aalen). Pröger scheint diese Reihe nun nahtlos fortzusetzen.

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