SC Paderborn verpflichtet Okorojii

Linksverteidiger kommt aus Freiburg

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Dienstag, 28.07.2020 | 11:06
Chima Okoroji gegen Kiels David Atanga.

Chima Okoroji (r.) wusste vergangene Saison im Dress von Jahn Regensburg zu überzeugen. ©imago images/Eibner

Der Kader des SC Paderborn nimmt immer weiter Gestalt an: Mit Chima Okoroji verpflichteten die Nordrhein-Westfalen heute einen Linksverteidiger. Der 23-Jährige kommt vom SC Freiburg und wird für die kommende Saison ausgeliehen. Die vorherige Saison bestritt er bereits auf Leihbasis in der 2. Bundesliga für Jahn Regensburg.

„Chima ist ein schneller und robuster Außenbahnspieler, der unter anderem mit seinem Offensivdrang und seiner hohen Laufleistung überzeugt. Mit diesen Eigenschaften passt er sehr gut zu unserer Spielweise“, freut sich Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth auf den Neuzugang.

Ausgebildet im Nachwuchs des FC Bayern, ging Okoroji seine ersten Schritte im Herren-Bereich in der zweiten Mannschaft des FC Augsburg. Nach zwei Spielzeiten in der Regionalliga Bayern schlug Freiburg im Sommer 2017 zu und verpflichtete den gebürtigen Münchner für seine Reserve.

Starkes Jahr in Regensburg

Vor der jüngst zu Ende gegangenen Saison verliehen ihn die Breisgauer für ein Jahr nach Regensburg, damit er dort den nächsten Entwicklungsschritt geht. Dieser gelang dem Sohn eines Nigerianers und einer Engländerung eindrucksvoll: Unter Mersad Selimbegovic war Okoroji als Linksverteidiger gesetzt.

An allen 34. Spieltagen stand er in der Startelf, erledigte seine defensiven Pflichten und lieferte auch bei der offensiven Kür. Neben einem Treffer steuerte er auch fünf Torvorlagen bei und bewies somit den Vorwärtsdrang, den Steffen Baumgart in Paderborn von seinen Spielern erwartet.

Beim SCP stand im Bundesliga-Jahr mit Jamilu Collins lediglich ein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung. Da der Nigerianer auch in der kommenden Saison an Paderborn gebunden ist, ergibt sich nun auch hinten links ein Konkurrenzkampf. Okoroji kann zwar auch eine Position weiter vorne sowie als Innenverteidiger eingesetzt werden, letzteres dürfte bei einer – für einen zentralen Abwehrspieler vergleichsweise kleinen – Körpergröße von 1,78 Meter aber wohl keine Überlegung in den Paderborner Gedankenspielen darstellen.