SC Paderborn: Zuversichtlich an die Alte Försterei

Auswärtssieg in Osnabrück und die Statistik als Mutmacher

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 20.12.20 | 08:29
Sven Michel

Goldenes Tor in Osnabrpck: Sven Michel (l.). © imago images / Revierfoto

Vor dem Gastspiel beim VfL Osnabrück hat Steffen Baumgart eine Reaktion seiner Mannschaft auf die zuletzt schwachen Leistungen und nur einen Punkt aus den jüngsten vier Spielen gefordert. Nach der Partie und einem verdienten 1:0-Sieg konnte der Trainer des SC Paderborn zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge sein und mit Blick auf die Tabelle auch ein Stück weit erleichtert.

Denn dank des wichtigen Dreiers sind es nun zumindest sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone, die ein weitgehend entspanntes Weihnachten ermöglichen. Bevor auch für Baumgart und sein Team die Feierlichkeiten beginnen können, steht allerdings am Dienstag noch die zweite Runde im DFB-Pokal auf dem Programm, die den SCP in einem von acht Duellen zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga zum 1. FC Union Berlin führt.

Die Reise an die Alte Försterei kann der SC Paderborn aber durchaus zuversichtlich antreten. Einerseits natürlich wegen der deutlichen Leistungssteigerung in Osnabrück, andererseits aber auch wegen der bisherigen Bilanz gegen die Eisernen. Denn mit neun Siegen, fünf Unentschieden und sechs Niederlagen weist der SCP nicht nur insgesamt eine positive Statistik auf, sondern hat auch in Berlin-Köpenick bei einem Remis und vier Niederlagen schon fünf Mal gewonnen.

Sven Michel trifft auch beim letzten Sieg bei Union

Nach dem gemeinsamen Aufstieg verlor Paderborn zwar vergangene Saison in der Bundesliga mit 0:1 an der Alten Försterei, doch in den Zweitliga-Jahren zuvor gab es dort für den SCP immer Zählbares. Einem 1:0-Auswärtssieg 2012/13 folgte 2013/14 ein 1:1, ehe 2015/16 mit 2:0 und in der Aufstiegssaison 2018/19 mit 3:1 jeweils wieder Dreier eingefahren wurden.

Bei jenem 3:1 am 30. März 2019, einem enorm wichtigen Sieg für den Aufstieg wenige Wochen später, trafen neben Philipp Klement mit Sven Michel auch der Schütze des goldenen Tores von Osnabrück und Christopher Antwi-Adjei, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre in der Liga am Dienstag auch wieder eine Option darstellt. Größere Veränderungen sind allerdings eher nicht zu erwarten.