SC Paderborn: Zwei richtungsweisende Partien bis Weihnachten

Drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor kehren den Trend wieder um

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 12.12.20 | 07:30
Steffen Baumgart

Will und muss die erneute Trendwende schaffen: Steffen Baumgart. © imago images / foto2press

Einem dürftigen Start mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen hatte der SC Paderborn einen Zwischenspurt mit 13 Zählern aus fünf Begegnungen folgen lassen. Nach dem 2:0-Sieg am achten Spieltag grüßte die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart sogar vom dritten Tabellenplatz und schien sogar oben mitmischen zu können.

Drei Spieltage und drei Niederlagen ohne eigenes Tor später stellt sich die Situation in einer engen Niederlage aber schon wieder ganz anders dar. Nach dem 0:3 am Freitagabend beim VfL Bochum, als alle drei Gegentreffer zwischen der 54. und 61. Minute kassiert wurden, belegen die Ostwestfalen zwar noch einen soliden zehnten Rang, doch bis zum Ende des Spieltags könnte es noch abwärts gehen. Entscheidend ist ohnehin der Vorsprung auf Rang 16, der mit nur drei Punkten überschaubar ist.

Zwei Spiele auch als Chance

Unruhe kommt deshalb in Paderborn aber nicht auf, war es doch von Anfang an nicht das Ziel, im Aufstiegsrennen mitzumischen, sondern sich nach dem Auf und Ab der letzten Jahre in dieser Saison im Tabellenmittelfeld zu konsolidieren.

Bis Weihnachten stehen vor dem DFB-Pokalpartie zwei Tage vor Heiligabend beim 1. FC Union Berlin nun noch zwei Spiele auf dem Programm, die man getrost als richtungsweisend bezeichnen kann. Am Mittwoch gegen Eintracht Braunschweig und danach am Samstag beim VfL Osnabrück warten zwei Gegner, die mit drei Punkten weniger bzw. zwei Zählern mehr aktuell nahezu auf tabellarischer Augenhöhe sind.

Dabei gilt es insbesondere gegen Braunschweig eine weitere Niederlage zu vermeiden, um nicht ins hintere Tabellendrittel abzudriften. Mit zwei Siegen könnte der SCP derweil die Basis für ein sorgenfreies Frühjahr 2021 legen. Eine Auszeit wie nach der Pause in Bochum, als ein zuvor nicht wirklich besserer Gegner zum Toreschießen eingeladen wurde, sollte sich die Baumgart-Elf indes erst einmal nicht mehr erlauben.