Keine Vertragsgespräche vor der Winterpause

Acht Akteure nur bis Saisonende gebunden

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.18 | 15:12
Markus Krösche

Keine Eile mit den Vertragsgesprächen: Markus Krösche © Imago / foto2press

Nach neun Spieltagen steht der SC Paderborn mit 15 Punkten auf Platz sechs und gehört damit sicherlich zu den positiven Überraschungen der allerdings auch noch eher jungen Saison. Die Verantwortlichen um Manager Markus Krösche wollen wohl auch deshalb noch die weitere Entwicklung abwarten, ehe es konkret an die Zukunftsplanungen geht.

„ Wir wollen erst einmal eine vernünftige Hinrunde spielen. ”
Markus Krösche

Gegenüber der Neuen Westfälischen erklärte Krösche nun, dass es vor der Winterpause keine Vertragsgespräche geben wird. „Wir wollen erst einmal eine vernünftige Hinrunde spielen“, richtet Krösche den Fokus auf das Sportliche, kann mit Blick auf die vorhandenen Vertragskonstellationen aber auch einigermaßen entspannt sein.

Zingerle mit Klausel – Bertels hört auf

Denn von den Stammkräften ist Torhüter Leopold Zingerle der einzige nur bis zum Ende der Saison gebundene Akteur. Das Arbeitspapier von Zingerle beinhaltet allerdings die Option einer automatischen Verlängerung bei Erreichen einer gewissen Anzahl von Einsätzen. Sofern sich der Schlussmann nicht verletzt, ist ohne die genaue Anzahl der nötigen Einsätze zu kennen, davon auszugehen, dass die Klausel greift.

Ansonsten ist auch die Zukunft von Thomas Bertels schon geregelt, der seine Profi-Karriere beendet und künftig im Nachwuchsleistungszentrum mitarbeiten wird.

Bei den übrigen sechs Spielern mit auslaufenden Verträgen ist derzeit alles offen. Michael Ratajczak ist eine zuverlässige Nummer zwei, allerdings auch schon 36 Jahre alt, womit zwangsläufig ein Karriereende im Raum steht. Für den von langwierigen Rückenproblemen geplagten Massih Wassey, der in dieser Saison noch gar nicht im Kader stand, geht es derweil erst einmal darum, wieder den Anschluss zu schaffen.

Wie Wassey standen auch Leon Fesser, Sascha Heil und Oliver Schindler in der laufenden Spielzeit nicht im 18er-Kader. Das Trio dürfte damit eher eine überschaubare Perspektive haben. Anders als Lukas Boeder, der es zwar nur auf drei Einsätze bringt, aber stets eine Alternative darstellt und mit seinen 21 Jahren auch noch entwicklungsfähig ist. Zudem ist der als Rechts- und Innenverteidiger sowie als Sechser einsetzbare Boeder ein vielseitig verwendbarer Defensivspieler.

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