1. FC Magdeburg gegen 1. FC Union Berlin

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 09.12.2018

Felix Lohkemper am Ball für den 1. FC Magdeburg.

Gelingt Felix Lohkemper und Co. ein Sieg gegen das Spitzenteam von Union Berlin? ©Imago/Christian Schroedter

Wenn der 1. FC Magdeburg den 1. FC Union Berlin empfängt, scheinen die Rollen klar verteilt. Während die Eisernen als einziges ungeschlagenes Team anreisen, konnte der FCM an den ersten 15 Spieltagen nur einen einzigen Sieg feiern. Zu Hause ist der Aufsteiger sogar noch sieglos, hofft aber im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Michael Oenning darauf, einen leichten Aufwärtstrend auch in Zählbares ummünzen zu können.

1. FC Magdeburg: Rother zurück, aber auch in der Startelf?

In der 2. Bundesliga stehen sich beide Vereine zwar erstmals gegenüber, haben aber dennoch eine lange, gemeinsame Vergangenheit. Zu DDR-Zeiten und nach der Wende in der Regionalliga gab es 47 Duelle, von denen der 1. FC Magdeburg bei elf Remis und zehn Niederlagen 26 für sich entscheiden konnte. Zu Hause sprechen 13 Siege, fünf Remis und nur drei Niederlagen noch klarer für den FCM, der auch die bislang letzte Begegnung in der Regionalliga 2007/08 gewinnen konnte - mit 2:1 in Berlin.

Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage beim Einstand in Fürth gelang Michael Oenning auch bei seiner Heimpremiere gegen den VfL Bochum (0:0) kein Sieg, doch das Auftreten gegen ein durchaus ambitioniertes Team macht vor der Begegnung gegen Union Hoffnung. Auch gegen die Eisernen wird Magdeburg versuchen, selbst aktiv zu werden und die von Oenning geforderte, mutige Spielweise an den Tag zu legen.

Personell sind keine größeren Änderungen zu erwarten. Björn Rother, der gegen Bochum mit muskulären Problemen passen musste, ist wieder einsatzbereit und drängt zurück ins Team. Weil Charles Laprevotte und Richard Weil vergangene Woche aber eine stabile Doppelsechs bildeten, könnte Rother auch die Bank drohen.

Dort Platz nehmen wird auch Rico Preißinger, der nach zweimonatiger Verletzungspause auch wieder eine Option ist und den Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld trotz des Fehlens von Aleksandar Ignjovski (Ellbogen-OP) befeuert. Neben Ignjovski gibt es voraussichtlich keine Ausfälle.

1. FC Union Berlin: Ohne Prömel, aber mit Luxusproblemen

Nur wenige Vereine in der 2. Bundesliga können es sich erlauben, einen Stürmer wie Sebastian Polter auf der Bank zu lassen. Der 1. FC Union Berlin gehört zu diesem Kreis, wie das vergangene Wochenende gezeigt hat. Während Polter nach vielen Einsätzen in Folge einer langen Verletzungspause verschnaufen durfte, trug sich Sebastian Andersson beim 3:1 gegen Darmstadt gleich doppelt in die Torschützenliste ein.

Ob nun erneut der Schwede in der Spitze ran darf oder Polter den Zuschlag erhält, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass Trainer Urs Fischer nicht vom bewährten 4-3-3 abrücken wird, in dem weitere personelle Änderungen denkbar sind. So könnte der wie Polter gegen Darmstadt aus der Startelf rotierte Marcel Hartel zurückkehren. Der U21-Nationalspieler ist sowohl auf dem Flügel als auch auf einer der beiden Achter-Positionen eine Alternative.

Auf den beiden Halbpositionen vor Sechser Manuel Schmiedebach ist Coach Fischer ohnehin zu einer Umstellung gezwungen, da Grischa Prömel angeschlagen ausfällt. Neben Hartel ist als Ersatz auch Robert Zulj ein Kandidat. Beide könnten in einer sehr offensiven Variante auch zusammen beginnen, was Felix Kroos den Platz kosten würde. Einsatzbereit ist unterdessen Florian Hübner, den zu Wochenbeginn noch Oberschenkelprobleme plagten.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Michael Born

Unser abschließender Wett Tipp:

Union Berlin ist der Favorit und für Magdeburg wird es erwartet ganz schwer. Wir empfehlen daher die erhöhte Quote auf Union Berlin. »Jetzt mit 10.00-Quote (statt 2.20) bei Bet3000 auf Union-Sieg wetten.