Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.2020 | 09:37
Maximilian Wittek

Maxi Wittek (r.) will mit den Löwen nochmals Gas geben © Imago

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Obwohl weitaus weniger Finanzmittel eingesetzt wurden, steht der 1. FC Heidenheim nach 16 Spieltagen 13 Punkte vor dem TSV 1860 München, der wie so oft in den letzten Jahren wieder einmal im Tabellenkeller zu finden ist und bei ungünstigem Verlauf der letzten Runde vor Weihnachten sogar unter dem Strich überwintern könnte.

Heidenheim reist derweil als Vierter und damit erster Verfolger des Führungstrios an die Isar, wo der Klub von der Ostalb erneut unter Beweis stellen will, warum der FCH immer öfter genannt wird, wenn es um die potentiellen Aufstiegskandidaten geht.

Löwen und Heidenheim mit Pleitenserien in der Fremde

Nach vielversprechendem Start mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen ist der TSV 1860 München wochenlang völlig aus der Spur geraten und hat aus sechs Partien nur einen weiteren Zähler geholt. Ein Erfolg im DFB-Pokal nach Elfmeterschießen bei den Würzburger Kickers und ein 6:2-Sieg gegen Erzgebirge Aue weckten Ende Oktober dann zwar kurzzeitig die Hoffnung auf die Wende, doch nur einen Punkt aus den folgenden beiden Begegnungen später musste Trainer Kosta Runjaic gehen.

Unter Interimstrainer Daniel Bierofka wurde bei Eintracht Braunschweig (1:2) verloren, bevor Dynamo Dresden glücklich besiegt wurde. Am vorigen Wochenende setzte es beim VfL Bochum indes die fünfte Auswärtspleite am Stück. Der 1. FC Heidenheim hat wie schon in seinen ersten beiden Zweitliga-Jahren einen guten Start hingelegt, agiert diesmal aber konstanter und ist anders als letzte Saison vor Weihnachten nicht eingebrochen.

Nach 19 Punkten aus den ersten zehn Partien wurde zwar im Pokal gegen den VfL Wolfsburg (0:1) ebenso verloren wie dreimal in Folge auswärts beim VfL Bochum (1:2), bei Arminia Bielefeld (1:2) und bei Hannover 96 (2:3), doch auf all diese Niederlagen antwortete der FCH zu Hause gegen den Karlsruher SC (2:1), gegen den FC St. Pauli (2:0) und am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Union Berlin (3:0) mit Siegen.

TSV 1860 München: Bangen um Kapitän Aigner

Weil er mangels Fußball-Lehrer-Lizenz nur 15 Tage in erster Reihe tätig sein darf, fungiert Daniel Bierofka im letzten Spiel des Jahres offiziell nur als Assistent des neuen Interimstrainers Denis Bushuev, dürfte hinter den Kulissen aber auch diesmal die wesentlichen Entscheidungen treffen.

Nach der verdientermaßen mit einer Niederlage bestraften, schwachen Leistung in Bochum, mit der die im Vergleich zum Sieg über Dresden unveränderte Mannschaft das erneute Vertrauen nicht rechtfertigen konnte, sind personelle Änderungen denkbar. So sind Florian Neuhaus und Daniel Adlung Kandidaten für das offensive Mittelfeld, wo Michael Liendl dafür die Bank droht.

Möglicherweise werden Bushuev und Bierofka aber auch zu weiteren Umstellungen gezwungen. Denn Kapitän Stefan Aigner konnte genau wie Stefan Mugosa und Karim Matmour krankheitsbedingt nicht voll trainieren. Daylon Claasen wäre rechts offensiv vermutlich die erste Option, sollten Aigner und Matmour ausfallen.

1. FC Heidenheim: Nur Kevin Kraus fehlt

Nachdem sich Tim Kleindienst vorige Woche gegen den 1. FC Union Berlin nach langer Verletzungspause mit einem Tor hervorragend zurückgemeldet hat, ist Innenverteidiger Kevin Kraus (Kreuzbandriss) der einzige Akteur, auf den Heidenheims Trainer Frank Schmidt aktuell nicht zurückgreifen kann.

Die Hintermannschaft steht indes auch mit dem Innenverteidiger-Gespann Timo Beermann und Mathias Wittek in der Regel stabil, sodass in diesem Bereich keine Wechsel zu erwarten sind.

Und auch in der Offensive könnte durchaus die gleiche Formation beginnen wie vorige Woche. Lediglich auf dem rechten Flügel ist eine Umstellung möglich. Mit Tim Skarke und dem gegen Union Berlin als Joker erfolgreichen Ben Halloran hat Denis Thomalla gleich zwei Konkurrenten im Nacken.

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Wett Tipps zum Spiel

Heidenheim war zweimal zu Gast bei den Löwen und hat die Allianz Arena jeweils mit drei Punkten im Gepäck verlassen. Gegen einen TSV 1860, der weiter auf der Suche nach Stabilität in allen Bereichen ist, hat die kontinuierlich gewachsene Mannschaft von der Ostalb sicher auch diesmal eine reelle Siegchance.

Heidenheim gewinnt – 2,62 mit tipico – jetzt wetten 

Mit erst 13 Gegentoren stellt Heidenheim (gemeinsam mit Kaiserslautern) die beste Defensive der Liga, während die Löwen das 6:2 gegen Aue ausgeklammert in sechs Heimspielen nur fünf Tore erzielt haben. Die Quote 1,62  für Under 2,5 ist daher sicherlich nicht die schlechteste Wahl.

Under 2,5 – 1,62 mit betway – jetzt wetten

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)