Holstein Kiel gegen VfL Osnabrück

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 07.12.2019

Marc Heider vom VfL Osnabrück gegen Rafael Czichos von Holstein Kiel

Marc Heider (l.) trifft mit Osnabrück auf seinen Ex-Klub. ©Imago images/objectivo

Mit Holstein Kiel und dem VfL Osnabrück treffen am 16. Spieltag zwei der aktuell formstärksten Mannschaften aufeinander. Während Kiel mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen auf Rang sechs vorgerückt ist und sich nun im vorderen Drittel festsetzen kann, ist Osnabrück sogar seit sechs Spielen ungeschlagen (2-4-0) und hat sich damit ein Polster von fünf Zählern zur Abstiegszone verschaffen können - und natürlich wollen die Lila-Weißen diesen Sicherheitsabstand wahren oder im Idealfall ausbauen.

Holstein Kiel: Eine unveränderte Startelf?

Nach 82 Pflichtspielen zwischen beiden Klubs weist Osnabrück mit 38 Siegen die etwas bessere Bilanz auf. Für Kiel sind hingegen bei 13 Unentschieden nur 31 Erfolge notiert. Zu Hause aber haben die Störche mit 23 Siegen, sechs Remis und nur zwölf Pleiten die Nase recht klar vorne. Die letzten vier Duelle in den Drittliga-Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 gingen indes alle an den VfL Osnabrück, der zuletzt zwei Mal mit 1:0 in Kiel gewann.

Schon für das Gastspiel in Dresden hätte Kiels Trainer Ole Werner wohl eine im Vergleich zum 6:3-Sieg zuvor bei Wehen Wiesbaden unveränderte Startelf aufgeboten, hätte sich nicht Alexander Mühling wegen einer Bänderdehnung abgemeldet. Dafür sprang beim 2:1-Erfolg in Dresden Aleksandar Ignjovski in die Bresche und lieferte eine solide Vorstellung ab. Der Serbe wird nun tendenziell im Team bleiben, nachdem Mühling zu Wochenbeginn noch nicht wieder mit der Mannschaft trainierte. Ausgeschlossen ist das Comeback des inzwischen wieder eingestiegenen Mittelfeldmannes freilich auch nicht.

Darüber hinaus sind keine Umstellungen zu erwarten. Nicht einsatzbereit sind ansonsten nur der Langzeitverletzte Jannik Dehm und Philipp Sander (Reizung der Adduktoren).

VfL Osnabrück: Wer rückt für Amenyido ins Team?

Eigentlich hätte Osnabrücks Trainer Daniel Thioune kaum eine Veranlassung, um über Änderungen im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV nachzudenken. Weil sich Etienne Amenyido mit Anriss des Syndesmosebandes vorzeitig in die Winterpause verabschieden musste, ist ein Wechsel aber unvermeidlich.

Mit Marc Heider oder Benjamin Girth könnte Thioune statt Amenyido wieder eine zweite Spitze bringen, doch ebenso möglich und wohl auch wahrscheinlicher ist der Einbau eines zusätzlichen Mittelfeldspielers. Zum einen könnte Anas Ouahim zusammen mit Niklas Schmidt hinter Stürmer Marcos Alvarez für noch mehr kreative Elemente sorgen. Zum anderen ist aber auch vorstellbar, dass Sven Köhler als defensive Option in die Mannschaft rückt und dafür David Blacha im Zentrum mehr Freiheiten erhält.

Unabhängig vom Personal ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass Thioune von der Dreier- bzw. Fünferkette abrückt und dafür wie in den meisten Spielen dieser Saison auf eine Viererkette setzt. In diesem Fall würde Moritz Heyer wohl aus der letzten Reihe ins Mittelfeld vorrücken. Zugleich wäre dann der Einbau einer weiteren Offensivkraft wie Ouahim oder Heider deutlich wahrscheinlicher als ein Einsatz von Köhler.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau. Kommentator: Markus Götz

Unser abschließender Wett Tipp:

Mit den jüngsten Auswärtssiegen hat Kiel mächtig Selbstvertrauen getankt. Insgesamt scheinen sich die Störche inzwischen so richtig gefunden zu haben. Osnabrück ist zwar aktuell auch stabil unterwegs, aber dennoch sehen wir Kiel vor eigenem Publikum und mit der etwas höheren Qualität vorne. »Jetzt mit 1.83-Quote bei Interwetten auf Kiel-Sieg tippen.