Veröffentlicht: Mittwoch, 08.08.2018 | 08:43
Ken Reichel

Ken Reichel (r.) und die Eintracht haben die Herbstmeisterschaft vor Augen © Imago

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Am vergangenen Wochenende hat Eintracht Braunschweig die kurzzeitig an den VfB Stuttgart verlorene Tabellenführung zurückerobert und nun die Chance, aus eigener Kraft Herbstmeister zu werden. Rein tabellarisch ist die Eintracht beim Karlsruher SC der klare Favorit, doch die nach enttäuschender Hinrunde nur auf Relegationsplatz 16 stehenden Badener wollen nun auch im zweiten Spiel nach dem Trainerwechsel von Tomas Oral zu Interimscoach Lukas Kwasniok ungeschlagen bleiben und im Idealfall nicht unter dem Strich überwintern.

KSC seit sechs Spielen sieglos – Braunschweig auswärts seit fünf Partien

Nach vier Punkten aus den ersten sechs sieglosen Spielen gelang dem KSC gegen Erzgebirge Aue im siebten Anlauf der erste Dreier, der aber ebenso wenig bestätigt werden konnte wie die bislang beste Saisonleistung, die am zehnten Spieltag zu einem 2:0-Sieg bei den Würzburger Kickers führte. Danach allerdings holte der KSC aus fünf Spielen inklusive drei Derby-Pleiten nur einen weiteren Zähler, sodass die Trennung von Oral nach einem 1:2 gegen Greuther Fürth keine große Überraschung mehr war. Unter Interimstrainer Kwasniok nahm der KSC dann am letzten Wochenende bei Dynamo Dresden (0:0) zumindest einen Punkt mit.

Eintracht Braunschweig hat in den ersten zehn Spielen überragende 25 Punkte eingefahren, ist anschließend aber ein wenig außer Tritt geraten. Bei Dynamo Dresden (2:3), gegen Hannover 96 (2:2) und beim VfL Bochum (1:1) wurden Führungen verspielt und nach einem 2:1-Sieg gegen den TSV 1860 München verlor die Eintracht beim 1. FC Union Berlin mit 0:2 – damit wartet die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht schon seit fünf Auswärtsspielen auf einen Sieg. Auf die Heimstärke ist hingegen Verlass. Das 3:2 am letzten Wochenende gegen Arminia Bielefeld war der siebte Sieg im achten Spiel vor eigenem Publikum.

Karlsruher SC: Kehrt Bjarne Thoelke zurück?

Den schon jetzt neuen negativen Vereinsrekord von vier Heimniederlagen in Folge möchte der Karlsruher SC keinesfalls weiter ausbauen, wobei Interimscoach Kwasniok im „Kicker“ (Ausgabe 101/2016 vom 15.12.2016) betonte, gegen Braunschweig aktiv spielen zu wollen: „Sich hinten reinstellen und auf die eine Chance zu warten, das ist mir zu wenig.“

Nichtsdestotrotz darf man von einer eher vorsichtigen Ausrichtung ausgehen und es wäre in Abwesenheit der weiter verletzten Enrico Valentini, Dirk Orlishausen, Gaetan Krebs und Marin Sverko nicht überraschend, würde die Elf der Vorwoche erneut das Vertrauen erhalten.

Denkbar ist allerdings, dass der in Dresden wegen einer Kopfverletzung fehlende Bjarne Thoelke in die von zwei Außenverteidigern unterstützte Dreierkette zurückkehrt. David Kinsombi müsste dann am ehesten um seinen Platz bangen.

Eintracht Braunschweig: Eine Chance für Salim Khelifi?

Wie schon in den letzten Spielen kann Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht auch in Karlsruhe wieder aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind einsatzbereit, was in allen Mannschaftsteilen zu Luxusproblemen führt.

Im Vergleich zur Vorwoche sind durchaus Veränderungen möglich. Vor allem Nik Omladic und Patrick Schönfeld erwischten beim eher glücklichen 3:2-Sieg gegen Bielefeld nicht ihren besten Tag und sind angesichts der vorhandenen Alternativen Kandidaten für einen Platz auf der Bank.

Anstelle von Omladic könnte Salim Khelifi eine Chance auf dem rechten Flügel erhalten, nachdem der Schweizer gegen Bielefeld als Joker das Siegtor von Domi Kumbela vorbereitet hat. Mirko Boland und auch Marcel Correia dürfen sich derweil Hoffnungen auf Schönfelds Platz machen. Aber auch Akteure wie Phil Ofosu-Ayeh auf der rechten Abwehrseite oder Julius Biada im Angriff sind nahe an der ersten Elf.

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Wett Tipps zum Spiel

Braunschweig ist zwar zu Hause eine Macht, in der Fremde aber mit acht Punkten aus sieben Auswärtsspielen nur Mittelmaß. Auf der anderen Seite ist beim KSC seit dem Trainerwechsel frischer Wind zu spüren und das torlose Remis in Dresden war zumindest in defensiver Hinsicht ein Schritt nach vorn. Wir können uns daher gut vorstellen, dass der KSC zumindest einen Zähler behält.

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Wie in Dresden dürfte der KSC auch diesmal das oberste Augenmerk auf die Defensive richten. Wegen der wenig durchschlagskräftigen Offensive der Badener und weil die Eintracht in sieben Auswärtsspielen nur 8-mal getroffen hat, glauben wir an eine Partie mit wenig Toren

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TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau