Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018 | 16:52
Tim Hoogland im Duell mit Kevin Wolze. Wer gewinnt das Derby zwischen Duisburg und Bochum? Jetzt darauf wetten

Das letzte Spiel zwischen Duisburg und Bochum endete 0:0 - gibt es diesmal einen Sieger? ©Imago/Revierfoto

Vor dem Duell des MSV Duisburg und des VfL Bochum gibt es bei beiden Teams deutliche Parallelen. Die Zebras zeigten zum Saisonauftakt in Dresden eine engagierte Leistung, belohnten sich jedoch nicht dafür. Ähnlich erging es den Bochumern unter dem neuen Trainer Ismail Atalan gegen St. Pauli. Welche Mannschaft kann im Ruhrpott-Derby ihre Effektivität steigern und damit womöglich den Sieg davontragen?

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MSV Duisburg: Chancen durch Konter?

Die Rückkehr in die Zweitklassigkeit war anständig. Bei den heimstarken Dresdnern stand Duisburg die meiste Zeit sicher und konnte sich außerdem auf Mark Flekken als starken Rückhalt verlassen. Ging es schnell in die Offensive, wurde es gefährlich. Die Neuzugänge auf Außen, Stoppelkamp und Oliveira Souza, schienen bereits gut integriert. Einzig die gelb-rote Karte von Fröde wegen Meckerns stieß den Zebras bitter auf.

Die zwei Viererreihen in der Abwehr und im Mittelfeld standen gegen Dresden kompakt. So wird Duisburg auch gegen Bochum verteidigen wollen. Die Stürmer arbeiten engagiert gegen den Ball, im Umschaltspiel geht es meist über die Flügel nach vorne. So könnte der MSV gegen die Elf von der Castroper Straße zum Erfolg kommen, denn der VfL agierte gegen St. Pauli sehr offensiv und fing sich dadurch ein Kontertor.

Für Ilia Gruev stellt sich vor Allem die Frage, wie er Fröde im Mittelfeld ersetzt. Auch Özbek steht dafür als Alternative verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Der etatmäßige Innenverteidiger Hajiri könnte daher an der Seite von Fabian Schnellhardt agieren.

VfL Bochum: Nachlässig im Umschaltspiel

Der VfL konnte zum Saisonauftakt die dicht gestaffelten Abwehrreihen St. Paulis kaum überwinden und leistete sich im Mittelfeld leichte Ballverluste. Nach dem Seitenwechsel übernahm Bochum jedoch die Kontrolle und drückte auf den Führungstreffer. Dadurch ergaben sich allerdings Räume, die St. Pauli nutzte. Die taktische Variabilität Bochums war beeindruckend, allerdings schien die Balance zwischen Offensive und Defensive noch nicht ausgereift.

Auch gegen Duisburg wird Bochum wieder das Heft in die Hand nehmen. Wie im ersten Spiel, muss der VfL Lösungen gegen zwei dicht gestaffelte Viererketten finden und dabei aufpassen, die Defensive nicht zu entblößen. Das 3-5-2 System kommt auch in diesem Spiel wieder zum Einsatz, allerdings wohl in anderer Besetzung als noch gegen den FC St. Pauli.

Mit Fabian ist der Einsatz eines gelernten Innenverteidigers in der Dreierkette anstelle von Gyamerah wahrscheinlich. Zudem darf der nach seiner Einwechslung zuletzt starke Merkel wohl für Gündüz von Beginn an ran. Im Sturm drängen sich Hinterseer und Kruse auf, der Österreicher hat aktuell die besten Chancen auf die Startelf.

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Bei beiden Mannschaften fiel im ersten Saisonspiel in der ersten Halbzeit kein Tor.

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