Veröffentlicht: Sonntag, 14.08.2016 | 08:21
Christopher Avevor von St. Pauli

Muss sich weiter gedulden. Rückkehrer Avevor wird auch gegen Braunschweig zunächst auf der Bank Platz nehmen. ©Imago

In der vergangenen Saison mischten der FC St. Pauli und Eintracht Braunschweig über weite Strecken im vorderen Tabellendrittel mit, ohne am Ende aber wirklich ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitzureden. Das wird zwar aufgrund der großen Konkurrenz nicht zuletzt durch die beiden Bundesliga-Absteiger auch in dieser Spielzeit schwierig, den Versuch wollen beide Teams aber dennoch unternehmen.

St. Pauli zum Auftakt unter Wert geschlagen

Der FC St. Pauli bekam gleich zum Auftakt die vielleicht schwierigste Aufgabe präsentiert, die die 2. Bundesliga in dieser Saison zu bieten hat. Im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart verkauften sich die Braun-Weißen aber sehr teuer und lagen lange auf der Siegerstraße, ehe die Begegnung letztlich doch noch unglücklich und auch unverdient mit 1:2 verloren ging.

Eintracht Braunschweig erwischte dagegen einen besseren Start und fuhr mit dem 2:1-Heimsieg gegen die Würzburger Kickers den ersten Dreier ein. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht lieferte dabei eine ordentliche Vorstellung ab, musste nach einer 2:0-Führung am Ende gegen zehn Würzburger aber unnötigerweise noch zittern.

FC St. Pauli: Mehr Schwung mit Miyaichi?

Viel kritisieren konnte St. Paulis Trainer Ewald Lienen an seiner Mannschaft nach dem Spiel in Stuttgart nicht. Nicht von ungefähr sprach der erfahrene Fußball-Lehrer bei „Sky“ davon, selten einen unverdienteren Sieg gesehen zu haben.

Es wäre daher schon überraschend, würde Lienen seine Startelf in größerem Umfang umbauen. Die eine oder andere Veränderung ist aber möglich. Insbesondere auf dem linken Flügel, wo sich Lienen in Stuttgart für die defensive Variante mit Jan-Philipp Kalla entschieden hat und wo nun der schnelle Japaner Ryo Miyaichi gute Einsatzchancen haben dürfte.

Die beiden Neuzugänge Richard Neudecker und Cenk Sahin sind wegen körperlicher Rückstande derweil auch gegen Braunschweig noch keine Alternative.

Eintracht Braunschweig: Ken Reichel rückt ins Team

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht wartete zum Saisonstart mit einer Überraschung auf. Der seit Jahren mehr oder weniger gesetzte Mirko Boland fand sich nur auf der Bank wieder, während im zentralen Mittelfeld Patrick Schönfeld neben Neuzugang Quirin Moll ran durfte. Beide überzeugten wie die gesamte Eintracht-Offensive, die sich in den 90 Minuten neun Torchancen erspielte.

Im vorderen Bereich, wo Salim Khelifi und Nik Omladic über Außen die beiden Angreifer Domi Kumbela und Julius Biada in Szene setzen sollen, dürfte sich nun kaum etwas verändern, zumal Suleiman Abdullahi noch ausfällt.

Auch die Defensive bot eine geschlossen solide Leistung und wird nun doch auf einer Position verändert. Ken Reichel hat seine noch aus der Vorsaison datierende Sperre abgesessen und wird als Linksverteidiger anstelle von Niko Kijewski beginnen. Saulo Decarli fehlt dagegen noch ein weiteres Mal gesperrt und Marcel Correia benötigt noch Zeit, um nach langer Pause seine Rückstände aufzuarbeiten.

Wett Tipps zum Spiel

St. Pauli hätte in Stuttgart mindestens einen Punkt verdient gehabt und brennt nun sicherlich darauf, die liegengelassenen Zähler eben gegen Braunschweig einzufahren. Deshalb und weil das Millerntor für die Eintracht schon seit Anfang der 90er ein alles andere als gutes Pflaster (zwei Remis und sechs Niederlagen in den letzten acht Spielen) ist, glauben wir an einen Heimsieg.  Hier klicken & mit 2,40-Quote auf einen Dreier der Kiez-Kicker setzen!

Seit der Saison 2011/12 war Braunschweig viermal zu Gast am Millerntor und erzielte in diesen 360 Minuten nur ein einziges Tor. Da St. Pauli sich in der vergangenen Saison gerade gegen starke Gegner defensivstark präsentiert hat, wäre es nicht völlig überraschend, bliebe die Eintracht torlos. Die Quote 2,70 von betway für eine entsprechende Wette scheint auf jeden Fall sehr lukrativ. Hier klicken und mit 150€ Neukundenbonus auf torlose Braunschweiger tippen!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18 Uhr in der ARD-Sportschau