Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018 | 16:56
Daniel Buballa

Im Hinspiel feierten Daniel Buballa (r.) und Co. einen 1:0-Auswärtssieg in Bochum © Imago / Sven Simon

Zum Abschluss des Zweitliga-Jahres 2017 treffen mit dem FC St. Pauli und dem VfL Bochum zwei Mannschaften aufeinander, die mit ihrem Abschneiden in der Hinserie nicht zufrieden sein können. 21 bzw. 23 Punkte nach 17 Spieltagen sind sicher nicht das, was man sich in Hamburg und Bochum erwartet hat. Nun geht es für beide in erster Linie darum, sich zu stabilisieren und die alles andere als ferne Abstiegszone zu distanzieren.

Aktuelle Quoten zum Spiel

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*Gewinn wird verdoppelt

FC St. Pauli: Nicht mehr viele Optionen für Kauczinski

Die Liste der verletzungsbedingten Ausfälle beim FC St. Pauli ist vor dem Jahresfinale weiter angewachsen. Zu den schon mehr oder weniger lange fehlenden Marc Hornschuh, Philipp Ziereis, Ryo Miyaichi, Christopher Buchtmann, Richard Neudecker, Clemens Schoppenhauer und Mats Möller Daehli hat sich nun auch noch Kapitän Bernd Nehrig gesellt, der mit einer Sprunggelenksverletzung passen muss.

Richtig bitter wäre, würde zudem auch noch Lasse Sobiech ausfallen, der an einer Muskelverhärtung laboriert. Ob es beim Abwehrchef reicht, wird sich wohl erst sehr kurzfristig entscheiden.

Allzu viele Optionen hat Trainer Markus Kauczinski vor seinem zweiten Spiel in verantwortlicher Position somit nicht mehr. Gerade im zentralen Mittelfeld herrscht ohne Buchtmann, Nehrig und Neudecker ein Engpass. Für den Platz neben dem nun gesetzten Johannes Flum bewerben sich mit Jan Philipp Kalla und Yi-Young Park in erster Linie zwei Akteure, die zuletzt kein große Rolle gespielt haben.

Jeremy Dudziak wäre auch zentral vorstellbar, ist aber auch ein Kandidat für den rechten Flügel, wo beim 2:2 gegen den MSV Duisburg Sami Allagui nicht wirklich überzeugen konnte. Ohnehin wird Allagui aufgrund der Rotsperre von Aziz Bouhaddouz voraussichtlich im Sturmzentrum gebraucht. Dort stünde ansonsten nur noch der unerfahrene Jan-Marc Schneider zur Auswahl.

VfL Bochum: Keine Wechsel zu erwarten

Nach dem 1:0-Sieg in Regensburg wird Bochums Trainer Jens Rasiejewski wahrscheinlich einer unveränderten Mannschaft vertrauen. Schon in Regensburg beließ es Rasiejewski dabei, den nach einer Verletzungspause zurückgekehrten Robbie Kruse anstelle von Sidney Sam zu nominieren, wofür sich der Australier prompt mit dem Siegtreffer bedankte.

Definitiv nicht einsatzfähig ist nur der Langzeitverletzte Timo Perthel. Bei Dimitris Diamantakos wird es nach einer Grippe wohl auch noch nicht reichen, während Manuel Riemann nach auskuriertem Muskelfaserriss im Kader stehen könnte. Dass Riemann nach wenigen Tagen im Training seinen guten Vertreter Felix Dornebusch gleich wieder aus dem Tor verdrängt, ist aber eher nicht zu erwarten.

Unabhängig vom Personal will der VfL seinen guten Lauf mit sechs ungeschlagenen Spielen in Folge, von denen die beiden letzten gewonnen wurden, mit in die Winterpause nehmen. In dieser gastieren die Blau-Weißen am 17. Januar abermals am Millerntor, dann im Rahmen der Vorbereitung auf die Restrückrunde in einem in den letzten Tagen vereinbarten Testspiel.

Wett Tipps zum Spiel

Nur Kaiserslautern hat noch weniger Tore erzielt als St. Pauli (16) und Bochum (17). Die Spiele mit Bochumer Beteiligung sind mit nur 2,12 Treffern im Schnitt generell die torärmsten der Liga.

Tipp: Maximal zwei Tore. Höchste Quote: 1.70. Jetzt wetten!

St. Pauli gewann nur eines von acht Heimspielen. Bochum punktete in immerhin fünf von neun Auswärtsspielen.

Tipp: Bochum verliert nicht. Höchste Quote: 1.55. Jetzt wetten!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go, Free-TV-Highlights ab 22.10 Uhr bei RTL Nitro