Veröffentlicht: Freitag, 16.12.2016 | 12:32
Peniel Mlapa

Mit dem verletzten Philipp Ziereis (l.) bekommt es Peniel Mlapa diesmal nicht zu tun © Imago

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Die vergangene Saison haben der FC St. Pauli und der VfL Bochum auf den Plätzen vier und fünf abgeschlossen, weshalb es im Sommer nur logisch war, mehr oder weniger offen den Aufstieg anzupeilen. Die Realität sieht freilich bei beiden Klubs ganz anders aus.

St. Pauli ziert trotz eines leichten Aufwärtstrends mit nur zehn Punkten weiterhin das Ende der Tabelle, während Bochum mit 21 Zählern auf Rang elf jenseits von Gut und Böse zu finden ist. Nun hoffen beide zumindest auf einen positiven Jahresabschluss, wofür jeweils mit einem Sieg am letzten Wochenende die Voraussetzungen geschaffen wurden.

St. Pauli zweimal ungeschlagen – Bochum nie mit zwei Siegen am Stück

Durch einen Fehlstart mit drei Niederlagen sowie danach immerhin fünf Punkten aus drei Spielen begann die Talfahrt des FC St. Pauli. Nach inklusive Pokal fünf Niederlagen in Folge bedeutete ein 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg am elften Spieltag nur einen kurzen Hoffnungsschimmer, bevor es bei den Würzburger Kickers (0:1), gegen Fortuna Düsseldorf (0:1) und beim 1. FC Heidenheim (0:2) wieder drei Pleiten am Stück setzte. Schon in Heidenheim war die Leistung aber okay, was sich anschließend gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:0) noch ohne Belohnung fortsetzte und schließlich am letzten Wochenende zu einem erlösenden 2:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth führte.

Der VfL Bochum steht nach 16 Spieltagen dort, wo er mangels Konstanz hingehört. Zwar haben die Blau-Weißen nie zweimal in Folge verloren, aber eben nach Siegen bislang auch nicht nachlegen können. Nun bietet sich dank des 1:0-Erfolges gegen den TSV 1860 München am vorigen Wochenende erneut die Chance dazu. Mit diesem Dreier gegen die Löwen wurde auf jeden Fall schon die bislang schwächste Saisonphase mit vier sieglosen Spielen in Folge bei Greuther Fürth (1:2), gegen Eintracht Braunschweig (1:1), bei Dynamo Dresden (2:2) und bei Arminia Bielefeld (0:1) beendet.

FC St. Pauli: Cenk Sahin fehlt gesperrt

Zum Ende des Jahres hin scheint Trainer Ewald Lienen endlich eine funktionierende Mannschaft gefunden zu haben, die aber wie in der Vorwoche erneut umgebaut werden muss. Nachdem Philipp Heerwagen in Fürth ein sicherer Vertreter der weiterhin verletzten Nummer eins Robin Himmelmann war, fällt nun mit Cenk Sahin einer der besten Akteure des letzten Wochenendes gelbgesperrt aus.

Für Sahin stehen Lienen auf dem linken Flügel aber mehrere Alternativen zur Verfügung. Die defensive Variante wäre Daniel Buballa, der hinten links seinen Stammplatz an Joel Keller verloren hat. Ryo Miyaichi wäre hingegen eine offensivere Option, wohingegen Lienen den schnellen Fafa Picault wegen taktischer Defizite wohl nur bedingt auf der Außenbahn sieht.

Ansonsten sind keine Änderungen zu erwarten, zumal Jan-Philipp Kalla, Philipp Ziereis und Christopher Buchtmann nach wie vor ausfallen.

VfL Bochum: Hoogland zurück, Leitsch fraglich

Das Lazarett beim VfL ist nach wie voll besetzt. Neben den schon länger fehlenden Patrick Fabian, Felix Bastians, Thomas Eisfeld, Stefano Celozzi, Kevin Stöger und Jannik Bandowski muss auf St. Pauli wohl auch der weiter von muskulären Problemen geplagte Pawel Dawidowicz erneut passen.

Tim Hoogland kann nach überstandenem Magen-Darm-Virus zwar wieder auflaufen und wird in die Innenverteidigung zurückkehren, doch dort ist nun Maxim Leitsch fraglich. Der Youngster kränkelte nach seinem guten Zweitliga-Debüt und wird womöglich ausfallen. Weil Anthony Losilla trotz starker Leistung als Innenverteidiger wieder auf der Sechs spielen soll, müsste bei einem Ausfall von Leitsch entweder Gökhan Gül ran oder der im Training zentral getestete Linksverteidiger Nico Rieble.

Im Mittelfeld und im Angriff ändert sich voraussichtlich nicht viel. Nur Russell Canouse droht wegen der Rückversetzung von Losilla trotz des Siegtores gegen Sechzig die Bank.

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Wett Tipps zum Spiel

Mit dem Sieg von Fürth und dem eigenen Publikum im Rücken wird St. Pauli mit Leidenschaft und Einsatzwillen alles versuchen, um den zweiten Dreier in Folge zu landen. Gegen wenig konstante Bochumer, die in dieser Saison noch nie zweimal nacheinander gewinnen konnte, sind die Chancen dafür fraglos gegeben.

St. Pauli gewinnt – 2,50 mit tipico – jetzt wetten 

Wie gegen Kaiserslautern und in Fürth wird St. Pauli auch gegen Bochum zuvorderst darauf bedacht sein, wenig zuzulassen. Gegen das drittschwächste Auswärtsteam der Liga, das bei acht Auftritten in der Fremde nur achtmal getroffen hat, könnte hinten am Ende durchaus wieder die Null stehen.

Bochum trifft nicht – 3,20 mit betway – jetzt wetten

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau.