Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018 | 17:00
Artur Sobiech von Darmstadt 98 gegen Gustav Valsvik von Eintracht Braunschweig

Braunschweigs Gustav Valsvik (r.) will mit Braunschweig aus der Abstiegszone. ©Imago/Hübner

Dass der SV Darmstadt 98 als Bundesliga-Absteiger und Eintracht Braunschweig als Tabellendritter der Vorsaison am 30. Spieltag im Kampf um den Klassenerhalt aufeinandertreffen würden, war im Sommer nicht wirklich zu erwarten. Sowohl für die Lilien, die trotz sechs ungeschlagener Spiele in Folge noch immer unter dem Strich stehen, als auch für die seit vier Auswärtsspielen sieglose Eintracht geht es nun nur noch darum, den GAU 3. Liga zu vermeiden.

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SV Darmstadt 98: Holland zurück - Platte von Anfang an?

Das 2:2 im Hinspiel war typisch für eine nach gutem Beginn verkorkste Halbserie des SV Darmstadt 98. Praktisch in letzter Sekunde ermöglichte ein Patzer von Joel Mall, der den verletzten Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes vertrat, Braunschweigs Patrick Schönfeld den 2:2-Ausgleich und die Lilien ließen unnötigerweise zwei Punkte liegen.

Die insgesamt negative Bilanz von fünf Siegen, sechs Remis und acht Niederlagen gegen Braunschweig konnte im Hinspiel auch nicht entscheidend verbessert werden. Mut macht indes die Erinnerung an das bislang letzte Heimspiel gegen die Eintracht. Im Februar 2015 gelang ein 1:0-Heimsieg - durch ein Tor von Jan Rosenthal in der 90. Minute.

Rosenthal steht noch immer im Kader, ist aber keine Option für die Startelf. Anders als Felix Platte, der nach seinem Muskelbündelriss wieder fit st und anstelle von Terrence Boyd stürmen könnte. Hinter der einzigen Spitze wird Dong-Won Ji erwartet, nachdem Marvin Mehlem seine Sache beim 0:0 in Kiel zwar gut gemacht, sich aber auch eine Gelbsperre eingehandelt hat.

Ji rückt derweil vom linken Flügel zurück ins Zentrum, während der in Kiel als Linksverteidiger-Ersatz für den gesperrten Fabian Holland benötigte Joevin Jones wieder links offensiv agieren wird. Holland kehrt auf seine linke Abwehrseite zurück.

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Eintracht Braunschweig: Mehrere Akteure fraglich

Mit Steve Breitkreuz und Julius Biada haben bei der Eintracht unter der Woche zwei lange ausgefallene Akteure das Mannschaftstraining wieder aufgenommen und könnten im Endspurt noch weiterhelfen. In Darmstadt sind beide allerdings eher noch keine Alternativen, ebenso wenig der Langzeitverletzte Joseph Baffo und Christoffer Nyman, der wegen Problemen im Adduktorenbereich nochmals passen muss.

Mehr oder weniger dicke Fragezeichen stehen zudem hinter Gustav Valsvik, Ken Reichel,  Salim Khelifi und Suleiman Abdullahi. Sollte der an einem Infekt laborierende Valsvik ausfallen, wären Steffen Nkansah oder die zuletzt als Linksverteidiger bzw. auf der Sechs eingesetzten Niko Kijewski und Louis Samson die Alternativen.

Kijewski wird aber womöglich weiter links benötigt, sollte es anders als erhofft beim von muskulären Problemen geplagten Reichel noch nicht reichen. Beim Kapitän wird sich ein Einsatz wohl relativ kurzfristig entscheiden.

Gut sieht es aus bei Abdullahi, der beim 1:1 gegen Dynamo Dresden angeschlagen ausgewechselt werden musste, aber voraussichtlich auflaufen kann. Der Nigerianer wird in einem 4-4-2 links offensiv erwartet, während Philipp Hofmann und Domi Kumbela das Sturmduo bilden dürften.

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