Veröffentlicht: Samstag, 16.02.2019 | 06:50
Serdar Dursun von Darmstadt 98 gegen Markus Karl von Sandhausen

Kann Darmstadt den Sicherheitsabstand nach unten vergrößern? ©Imago/Eibner

Der SV Sandhausen hat zum Auftakt des 22. Spieltages die Möglichkeit, zumindest für zwei Nächte ans rettende Ufer zu springen und zugleich den SV Darmstadt 98 endgültig mit in den Abstiegskampf zu ziehen. Noch haben die auf Rang 14 stehenden Lilien ein Polster von sechs Zählern auf die drei Klubs unter dem Strich, doch eine Pleite am Hardtwald würde die Lage in Darmstadt fraglos zuspitzen.

SV Sandhausen: Förster und Gislason wieder dabei

Nach den bisherigen neun Duellen ist die Bilanz zwischen beiden Klubs mit je drei Siegen sowie drei Unentschieden komplett ausgeglichen. Zu Hause hat Sandhausen aber mit zwei Siegen, einem Remis und einer Niederlage knapp die Nase vorne. In der 2. Bundesliga aber gelang dem SVS noch kein Heimsieg. Nach einem 1:2 2014/15 trennten sich beide vergangene Spielzeit am Hardtwald 1:1 – ebenso wie im Hinspiel dieser Saison in Darmstadt.

Abgesehen von einer Großchance, die Fabian Schleusener kläglich vergab, strahlte der SV Sandhausen am vergangenen Wochenende beim 1. FC Union Berlin kaum Gefahr aus und verlor verdient mit 0:2. Für mehr Offensivschwung sollen nun gegen Darmstadt wieder Philipp Förster und Rurik Gislason sorgen, die ihre Gelbsperren abgesessen haben und in der Startelf erwartet werden.

Wie beim 3:0 im letzten Heimspiel gegen den VfL Bochum dürfte Trainer Uwe Koschinat Wooten in einem 4-2-3-1 als vorderste Spitze aufbieten. Die beiden Rückkehr sowie Schleusener würden dann die Offensivreihe dahinter bilden. Weichen müssen im Vergleich zum 3-5-2 in Berlin ein Innenverteidiger, vermutlich Aleksandr Zhirov, und ein defensiver Mittelfeldspieler. Dabei dürfte es eher Emanuel Taffertshofer als Markus Karl und Denis Linsmayer erwischen.

Alexander Rossipal und Nejmeddin Daghfous sind unterdessen weiter nicht einsatzbereit. Anders als Erik Zenga und Tim Kister, die nach überstandenen Verletzungen wieder mit der Mannschaft trainieren.

SV Darmstadt 98: Weiter Vertrauen für die Neuen?

Nach einem mit dem 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli eigentlich guten Start ins neuen Jahr haben die beiden jüngsten Niederlagen beim MSV Duisburg (2:3) und gegen den 1. FC Heidenheim (1:2) die Sorgenfalten bei allen, denen der SV Darmstadt 98 am Herzen liegt, wieder tiefer werden lassen.

In beiden Spielen wachten die Lilien letztlich zu spät auf und gingen so leer aus. Das soll sich nun in Sandhausen nicht wiederholen, wo Trainer Dirk Schuster aber personell vermutlich nicht allzu viel verändern wird. Nachdem gegen Heidenheim mit Patrick Herrmann, Mathias Wittek, Victor Palsson, Christoph Moritz und Sören Bertram gleich fünf zum Teil erst Ende Januar verpflichtete Neuzugänge in der Startelf standen, ist ein Stück weit Geduld gefragt.

Allerdings haben die fünf Neuen auch keinen Freibrief. So könnte etwa auf dem linken Flügel diesmal wieder Joevin Jones beginnen, der nach seiner Einwechslung vergangene Woche im Vergleich zu Bertram den besseren Eindruck hinterlassen hat.

Neben den Langzeitverletzten Selim Gündüz und Max Grün stehen auch Slobodan Medojevic und Felix Platte erneut nicht zur Verfügung.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Klaus Veltman

Unser abschließender Wett Tipp:

Sandhausen will an den Heimsieg gegen Bochum anknüpfen und hat gute Chancen auf drei Punkte, wenn das auswärtsschwächste Team aus Darmstadt erneut den Start verschläft.  »Jetzt mit 2.20-Quote bei Interwetten auf Sandhausen-Sieg tippen.