Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018 | 16:48
Setzt sich Zejnullahu gegen Liendl durch? Jetzt auf Union Berlin gegen 1860 München wetten

Wieder nur Ersatz? Michael Liendl (r.) dürfte auch in Berlin keinen Startelf-Platz erhalten. ©Imago

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Ambitioniert sind der 1. FC Union Berlin und der TSV 1860 München beide, doch aktuell verfolgen die beiden Traditionsvereine unterschiedliche Ziele.

Während es für die Münchner Löwen nach einer schwachen Hinserie nur darum gehen kann, möglichst schnell die für den Klassenerhalt nötigen Punkte einzufahren und dann schon mit Blick auf die neue Saison eine schlagkräftige Mannschaft einzuspielen, sind die Eisernen am vergangenen Wochenende auf den dritten Platz geklettert und haben bei drei Punkten Rückstand auf Rang zwei auch noch den direkten Aufstieg im Visier.

Union 2017 fast makellos - Löwen auf dem aufsteigenden Ast

Der 1. FC Union Berlin hat die Hinrunde mit nur zwei Punkten aus drei Spielen mäßig begonnen und mit nur einem Zähler aus den letzten beiden Begegnungen auch nicht gut abgeschlossen. Dazwischen aber holten die Eisernen aus zwölf Spielen 25 Punkte und untermauerten damit ihre Bundesliga-Ambitionen.

Letzteres gelang im Jahr 2017 noch mehr, denn mit zehn Punkten aus den vier Spielen gegen den VfL Bochum (2:1), bei Dynamo Dresden (0:0), gegen Arminia Bielefeld (3:1) und beim Karlsruher SC (2:1) schrammte Union nur knapp an der Optimalausbeute vorbei. Mit dem Verlauf der Hinserie war beim TSV 1860 München niemand zufrieden. Eigentlich wollten die Löwen vorne mitspielen, doch zwölf Punkte aus den ersten 13 Partien unter dem anschließend entlassenen Trainer Kosta Runjaic und vier Zähler aus den vier Begegnungen unter Interimscoach Daniel Bierofka waren eine Enttäuschung.

Mit Vitor Pereira übernahm deshalb im Winter eine renommierter Trainer das Kommando und feierte mit einem 2:1-Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth einen guten Einstand. Nach einem 1:2 bei Arminia Bielefeld und der ganz schwachen Leistung im DFB-Pokal bei den Sportfreunden Lotte (0:2) wurde dann zwar vieles schon wieder in Frage gestellt, doch bei den jüngsten Siegen gegen den Karlsruher SC (2:1) und gegen den 1. FC Nürnberg (2:0) war eine positive Entwicklung unverkennbar.

1. FC Union Berlin: Kapitän Kroos wieder an Bord

Jens Keller verfügt über eine eingespielte Formation, die in der Regel nur dann verändert wird, wenn es zwingend nötig ist oder zuvor fehlende Stammkräfte zurückkehren. So musste vergangene Woche Emanuel Pogatetz wieder weichen, als Toni Leistner seine Gelbsperre abgesessen hatte.

Dafür ersetzte Eroll Zejnullahu den gelbgesperrten Felix Kroos, der nach seiner Zwangspause in Karlsruhe gegen 1860 München aber wieder zur Verfügung steht und seinen sehr ordentlichen Vertreter auf die Bank verdrängen wird.

Ansonsten hat Coach Keller keine Veranlassung, seine gut funktionierende Mannschaft zu verändern. Weiterhin nicht dabei sind die verletzten Dennis Daube, Maximilian Thiel und Benjamin Köhler.

TSV 1860 München: Zum dritten Mal die gleiche Elf?

Das Lazarett der Münchner Löwen ist mit Jan Mauersberger, Sascha Mölders, Florian Neuhaus, Victor Andrade, Krisztián Simon und Nico Karger prall gefüllt, doch wirklich vermisst wird aus diesem Sextett im Moment niemand. Nicht zuletzt dank der Winterneuzugänge Abdoulaye Ba, Lumor, Amilton und Christian Gytkjaer, die sich allesamt als Verstärkungen erwiesen und die ihre Plätze sicher haben. Der fünfte Neue, der Kameruner Franck Boya, weilt unterdessen erst seit Montag in München und ist wohl noch keine Option.

Weil Trainer Vitor Pereira seine Mannschaft nach dem überzeugenden Auftritt gegen Nürnberg vermutlich zum dritten Mal in Folge in unveränderter Besetzung auf den Platz schicken wird, bleibt gestandenen Profis wie Ivica Olic, Stefan Aigner, Michael Liendl oder Daniel Adlung wohl abermals nur die Hoffnung auf eine Einwechslung.

Dass Spieler mit dieser Erfahrung und durchaus auch schon nachgewiesenen Qualität nur Ersatz sind, lässt erahnen, was in dieser Löwen-Mannschaft steckt, der mit einer Leistung wie gegen Nürnberg auch an der Alten Försterei etwas zuzutrauen ist.

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Wett Tipps zum Spiel

Union Berlin verlor nur eines von zehn Heimspielen. Die Münchner Löwen gewannen nur eines von zehn Auswärtsspielen.

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Nur in einem der letzten sechs Spiele blieb Union Berlin ohne Gegentor. Die Löwen trafen in zwölf der letzten 13 Ligaspiele und sind dank der Winter-Neuzugänge offensiv deutlich stärker geworden.

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TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Hattrick - die 2. Bundesliga (Sport 1)