Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.2019 | 13:47
Simon Terodde

Im neuen Trikot zurück an alter Wirkungsstätte: Simon Terodde © Imago

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Das Top-Spiel des 13. Spieltages der 2. Bundesliga steigt im Stadion an der Alten Försterei, wo der 1. FC Union Berlin den VfB Stuttgart zum Duell zweier Mannschaften empfängt, die kommende Saison am liebsten erstklassig spielen würden. Stuttgart als Top-Favorit auf den Aufstieg hat sich inzwischen gut im Unterhaus zurechtgefunden und befindet sich mit bereits 25 Punkten auf einem guten Weg.

Die Eisernen haben fünf Zähler weniger auf dem Konto, befinden sich aber dennoch in Schlagdistanz zu den Top-Drei. Allerdings muss Union aufpassen, dass sich die momentane Schwächephase von zwei Niederlagen nacheinander nicht ausweitet.

Kleines Tief bei Union – VfB mit drei Siegen in Serie

Mit zwei Punkten aus den ersten drei Spielen verlief der Saisonstart des 1. FC Union Berlin sehr durchwachsen, doch mit anschließend vier Siegen in Folge untermauerten die Eisernen ihre zuvor nur verbal geäußerten Aufstiegsambitionen dann auch mit Ergebnissen. Mit einem 0:2 beim 1. FC Nürnberg riss die Erfolgsserie zwar, doch gegen Hannover 96 (2:1) und bei Erzgebirge Aue (3:1) gelangen gleich wieder zwei Erfolge, bevor ein starker Auftritt und ein unglückliches Aus nach Elfmeterschießen im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund für einen Bruch sorgte.

Danach fand Unions Heimserie von 14 ungeschlagenen Begegnungen gegen Fortuna Düsseldorf (0:1) ein Ende und dann wurde auch beim 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 verloren. Sechs Punkte aus vier Spielen und der frühe Rücktritt von Trainer Jos Luhukay waren sicher kein glücklicher Start für den VfB Stuttgart, der dann aber unter Interimscoach Olaf Janßen zwei Siege feierte und auch aus den ersten beiden Partien unter dem neuen Cheftrainer Hannes Wolf immerhin vier Punkte holte.

Bei Dynamo Dresden (0:5) lief dann zwar überhaupt nichts zusammen, doch offenbar war diese Pleite auch eine Art Weckruf. Denn abgesehen vom Pokal-Aus bei Borussia Mönchengladbach (0:2) gelangen seitdem gegen den TSV 1860 München (2:1), im Derby beim Karlsruher SC (3:1) und gegen Arminia Bielefeld (3:1) drei Dreier in Folge.

1. FC Union Berlin: Trimmel oder Kessel?

Nachdem bei der 0:1-Niederlage in Kaiserslautern Innenverteidiger Roberto Puncec auf der rechten Abwehrseite aushelfen musste, haben sich in der Länderspielpause mit Benjamin Kessel und Christopher Trimmel gleich beide etatmäßigen Rechtsverteidiger aus ihren Verletzungspausen zurückgemeldet. Auf Trainer Jens Keller wartet deshalb keine leichte Entscheidung, wobei die Tendenz zu Trimmel gehen dürfte, der mit seiner Schulterblessur nur ein Spiel verpasst hat, wohingegen Kessel in dieser Saison noch über keinerlei Spielpraxis verfügt.

Ansonsten wird es bei den Eisernen nicht viele Veränderungen geben. Offen scheint eigentlich nur die Position links im Dreierangriff, für die sich Kenny Redondo und Simon Hedlund bewerben, wohingegen Maxi Thiel nach langer Pause wohl noch keine Option ist. Alternativ dazu könnte Steven Skrzybski auch als Zehner auflaufen und davor Collin Quaner mit Philipp Hosiner eine zweite zentrale Spitze an die Seite gestellt bekommen.

VfB Stuttgart: Hosogai zurück – Großkreutz fehlt

Mit Hajime Hosogai meldet sich beim VfB Stuttgart ein Schlüsselspieler nach auskuriertem Zehenbruch zurück. Der Japaner könnte im zuletzt bewährten 4-1-4-1 die Rolle des einzigen Sechser von Matthias Zimmermann übernehmen, dem in diesem Fall die Bank droht.

Nicht dabei ist derweil wegen der fünften gelben Karte Kevin Großkreutz, für den im Vergleich zum Sieg über Bielefeld Florian Klein auf der rechten Abwehrseite erwartet wird. Ansonsten könnte alles beim Alten bleiben, aber auch weitere Wechsel sind nicht ausgeschlossen.

So wären Toni Sunjic und Benjamin Pavard in der Innenverteidigung Alternativen zum gegen Bielefeld nicht immer sicheren Marcin Kaminski, während Alexandru Maxim im Mittelfeld anstelle von Youngster Berkay Özcan vorstellbar ist.

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Wett Tipps zum Spiel

Union wird alles daran setzen, eine dritte Niederlage in Folge zu vermeiden, trifft aber auf einen formstarken und individuell etwas besser besetzten Gegner. Mit den eigenen Fans im Rücken trauen wir dem heimstarken 1. FC Union aber zu, zumindest einen Punkt zu behalten.

Union verliert nicht – 1,40 mit William Hill – jetzt wetten

Gegen die alten Kollegen treffen Fußballer gemeinhin besonders gerne. Auch Simon Terodde würde an alter Wirkungsstätte gerne einnetzen und beim Blick auf die derzeitige Form des Angreifers, der in den letzten drei Ligaspielen fünfmal getroffen hat, dürfte so manchem Union-Fan Angst und Bange werden.

Terodde trifft – 1,67 mit tipico jetzt wetten 

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)