2. Bundesliga: Ergebnisse der DFL-Mitglieder-Versammlung

Saisonende später als 30.6. möglich

DFL Zentrale

Nicht in der DFL-Zentrale, per Video-Schalte kamen die Vereinsvertreter zusammen. ©Imago images/Jan Huebner

Update (15:45 Uhr):
Am heutigen Donnerstag gab die DFL die Ergebnisse aus der Mitgliederversammlung bekannt: Die Saison solle fortgesetzt werden, wenn nötig „über den 30. Juni hinaus“, wie es auf der DFL-Homepage heißt. Falls doch abgebrochen werden müsste, soll innerhalb der nächsten beiden Wochen eine Lösung erarbeitet werden, wie die Spielzeit sportlich zu werten ist.

Wie geplant wurde das von der Taskforce entwickelte medizinische Konzept in die Spielordnung aufgenommen. Außerdem entschieden sich die Klubs für fünf Auswechslungen. „Fortan stehen jedem Club für den Austausch von Spielern während einer Partie insgesamt drei Gelegenheiten einschließlich der Halbzeitpause zur Verfügung“, heißt es bei der DFL. Bei eventuellen Verlängerungen in Relegationsrückspielen solle es eine weitere Auswechselmöglichkeit geben.

Zudem gibt es in der laufenden Saison die Möglichkeit, ein Spiel in einem anderen Stadion austragen zu lassen, wenn das aus „übergeordneten zwingenden rechtlichen, organisatorischen und/oder sicherheitstechnischen Gründen“ nötig ist.

Außerdem wurden die Ligastatuten dahingehend geändert, dass die DFL das Saisonende der laufenden Saison sowie den Beginn der kommenden Spielzeit abweichend vom regulären Terminkalender bestimmen kann. Auch die Wechselperioden können von der DFL im Rahmen der FIFA-Vorgaben geändert werden.

Ursprünglicher Artikel:
Der Plan steht, die zweite Bundesliga nimmt ihren Spielbetrieb ab dem Wochenende wieder auf. Zu klären sind allerdings noch einige Details, über die sich die DFL sowie die Vereinsvertreter austauschen. So vermeldete die DFL am heutigen Dienstag, dass am Donnerstag den 14. Mai die die nächste außerordentliche Mitglieder-Versammlung der Erst- und Zweitligisten ansteht. Dieser Termin wurde bereits Anfang Mai vereinbart.

Fünf Auswechslungen?

Inhalte seien neben generellen Informationen „und diesbezüglich angestrebter Statuten-Änderungen“: Das Gesundheitskonzept der Task Force soll als Anhang in die Spielordnung integriert werden. Außerdem wird entschieden, ob das Auswechselkontingent auf fünf Spieler erhöht wird. Letzteres ist möglich, da das International Football Association Board (IFAB) den Weg dafür frei machte.

Außerdem teilte die DFL mit, dass derzeit die vierte Corona-Testreihe laufen würde. Ergebnisse werden nicht mehr von der DFL, sondern von den Klubs direkt kommuniziert. Erzgebirge Aue teilte am heutigen Dienstag bereits mit, dass die gestern durchgeführten Tests der Veilchen alle negativ ausfielen.