2. Bundesliga: TV-Gelder wohl in Sichtweite

Wird der 2. Mai zum Schicksalstag?

Sky Kameramann

Wichtige Einnahmequelle aller Vereine: Gelder durch die TV-Vermarktung. ©Imago images/Contrast

Dass die TV-Gelder einen Großteil der Einnahmen der insgesamt 36 Bundesligisten ausmachen, ist kein Geheimnis. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass viele Vereine ohne die finanziellen Mittel in Schieflage geraten.

So wurde vor fast zwei Wochen bekannt, dass neun Zweitligisten ohne Fernsehgelder spätestens im Juni zahlungsunfähig wären. Eigentlich hätte die letzte Rate bereits vor knapp einer Woche überwiesen werden sollen, was bis jetzt nicht erfolgt ist. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben.

So berichtet der Kicker (Ausgabe vom 16. April 2020), dass die TV-Gelder am 2. Mai bei den Vereinen eingehen könnten. Eine dahingehende Vereinbarung mit den Medienpartnern solle getroffen werden. Insgesamt geht es um 304 Millionen Euro, die dann verteilt werden würden.

Wie geht es weiter?

Wie es langfristig mit den Ligen weitergeht, entscheidet sich voraussichtlich am 23. April. Auf diesen Tag wurde bekanntlich die DFL Mitgliederversammlung verlegt um auch auf die „aktuelle politische Beschlusslage“, so ein Statement auf der DFL-Homepage, einzugehen.

Die Politik äußerte sich am gestrigen Mittwoch. Kontaktsperren sollen bis 3. Mai aufrecht erhalten werden, während wohl bis 31. August keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen – was auch für Fußballspiele gilt. Ab welcher Personenzahl ein Event als Großveranstaltung eingestuft wird, soll im Verantwortungsbereich der einzelnen Bundesländer liegen.