28. Spieltag: Fürth vs. Freiburg – Tipp, Prognose & Aufstellungen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:36

Freiburg vor dem siebten Streich?

Zum Abschluss des 28. Spieltages gastiert der SC Freiburg am Montagabend bei der SpVgg Greuther Fürth und natürlich will der Bundesliga-Absteiger auch die nächste Woche als Tabellenführer verbringen, nachdem vor der Länderspielpause die Rückkehr an den Platz an der Sonne gelungen ist und RB Leipzig nun am Samstag zurückgeschlagen hat.

Nils Petersen und Benedikt Röcker im Luftduell © Imago

Nils Petersen und Benedikt Röcker im Luftduell © Imago

Angesichts der Enge im Dreikampf mit RB Leipzig und dem 1. FC Nürnberg könnte in der Endabrechnung jeder Ausrutscher schwerwiegende Folgen haben. Daher geht Freiburg in Fürth unabhängig von der Tabellenführung sicherlich mit dem klaren Ziel, den siebten Sieg in Serie zu landen, ins Spiel. Einfach dürfte die anstehende Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Christian Streich allerdings nicht werden, hat sich Fürth vor der Länderspielpause doch in ansprechender Verfassung präsentiert.

Zwar ist die Saison für die im Niemandsland der Tabelle stehenden Franken schon so gut wie gelaufen, doch nach vier Spielen in Serie ohne Niederlage will Fürth natürlich ungeschlagen bleiben und die Spielzeit so gut wie möglich abschließen, was mit Blick auf die TV-Gelder nicht ganz unwesentlich ist.

SpVgg Greuther Fürth: Gjasula hinterlässt eine Lücke

Nach eher durchwachsenen vier Punkten aus den ersten vier Spielen nach der Winterpause hat Fürth die beiden letzten Heimspiele gegen den 1. FC Union Berlin (2:0) und Eintracht Braunschweig (3:1) auf überzeugende Art und Weise gewonnen, während beim SC Paderborn (1:1) und zuletzt beim VfL Bochum (2:2) immerhin Unentschieden gelangen.

Bitter verlief indes die Nachspielzeit bei der Partie in Bochum. Denn nach dem Ausgleich schon nach dem Ende der regulären Spielzeit sah auch noch Jurgen Gjasula die rote Karte und hinterlässt aufgrund der ausgesprochenen Sperre eine Lücke im zentralen Mittelfeld. Neben Andreas Hofmann wird gegen Freiburg wohl wieder Marco Stiepermann die Rolle des offensiveren Sechsers bekleiden, womit aber gleichzeitig eine Vakanz auf dem rechten Flügel entsteht.

Zlatko Tripic fällt nach seinem Disko-Sturz als Alternative weg, doch dafür ist Tom Weilandt nach überstandenem Muskelbündelriss wieder eine Option. Bessere Chancen auf die Startelf hat aber wohl Johannes Wurtz, der im Sturmzentrum agieren würde, während Veton Berisha nach rechts rückt. Nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann aber auch ein Einsatz von Roberto Rodriguez, der nach seiner Verpflichtung im Winter bisher nicht über zwei Kurzeinsätze hinausgekommen ist.

SC Freiburg: Qual der Wahl im Angriff

Mit zwei Niederlagen hat der SC Freiburg einen kapitalen Fehlstart ins neue Jahr hingelegt, diesen aber mit sechs Siegen in Folge längst vergessen lassen. Das 1:0 vor der Länderspielpause gegen den Karlsruher SC geriet zwar eher mühsam, bestätigte aber den positiven Trend und solch enge Spiele zu gewinnen, spricht letztlich auch für die Qualität der Mannschaft von Trainer Christian Streich.

In Fürth wird Streich an seiner Defensive inklusive der Doppelsechs kaum etwas verändern, hat davor aber eine nicht einfache Entscheidung zu treffen. Während Vincenzo Grifo und Mike Frantz auf den Außenbahnen beginnen dürften, stehen für die beiden Positionen im Angriff mit Nils Petersen, Maximilian Philipp, Florian Niederlechner und Karim Guede gleich vier Spieler zur Auswahl, die allesamt ihren Wert für die Mannschaft haben.

Nur Außenseiterchancen dürfte der zwar sehr fleissige, aber auch torungefährliche Guede haben, wohingegen die Entscheidung zwischen den anderen drei Stürmern extrem schwer fällt. Zuletzt gegen Karlsruhe begann in Abwesenheit des gelbgesperrten Niederlechner das in der Hinrunde so starke Duo Petersen / Philipp.

Einiges spricht nun aber für die Rückkehr von Niederlechner, der vor seiner Auszeit in vier Spielen fünfmal getroffen hatte. Weil Petersen als Top-Torjäger der Liga zudem einen sehr hohen Stellenwert genießt, wird es wohl mit Philipp den spielerisch stärksten Kandidaten mit der Jokerrolle treffen. Philipp könnte dafür von der Bank kommend nicht nur im Sturm, sondern auch über Außen für Belebung sorgen.

Tipps & Aufstellungen zum Spiel

Wett Tipps: Äußerst torreich ging es im Hinspiel zu, das der SC Freiburg mit 5:2 gewinnen konnte. Generell ist meist etwas los, wenn beide Mannschaften auf dem Platz stehen. So fielen in Spielen mit Freiburger Beteiligung bislang 3,22 Tore im Schnitt und bei Fürth waren es immerhin 2,89 Tore pro Begegnung. Eine Wette auf Over 2,5 mit der attraktiven Quote 2,10 von Bet3000 bietet sich daher förmlich an. Hier mit Höchstquote wetten & 100% gratis auf deine Einzahlung erhalten!

Sechs Siege in Folge sorgen beim SC Freiburg für eine breite Brust. Weil die individuelle Klasse beim Sport-Club enorm hoch ist und die Mannschaft zugleich nicht den Eindruck macht, im engen Aufstiegsrennen verkrampfen zu können, scheint auch ein siebter Dreier am Stück gut möglich. Von Bet3000 gibt es für eine entsprechende Wette die Quote 2,50. Hier mit Höchstquote wetten & 100% gratis auf deine Einzahlung erhalten!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go und bei Sport 1 (Anstoß: Montag, 20.15 Uhr)