Aufsteiger Wetten 3. Liga 2017: Tipps, Prognose & Quoten

Unsere Favoriten auf den Aufstieg in die 2. Liga

Autor: Dennis Keller Veröffentlicht: Freitag, 29.07.16 | 15:34
Kingsley Onuegbu vom MSV Duisburg im Klammergriff.

Kingsley Onuegbu (l.) möchte mit dem MSV Duisburg den Wiederaufstieg schaffen. ©Imago

Gibt es wieder einen Überflieger wie Dynamo Dresden, das in der vergangenen Saison bereits vier Spieltage vor Schluss als Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststand? Schaffen die Absteiger die direkte Rückkehr? Und gibt es wieder eine Überraschungsmannschaft wie die Würzburger Kickers in der Spielzeit 2015/16?

Fragen über Fragen. Erfahrt in unserer Analyse zur 3. Liga, wen wir als Favoriten auf den Aufstieg sehen und erfahrt, wo Ihr die besten Quoten für die entsprechenden Wetten findet.

Hier direkt auf die Zweitliga-Aufsteiger 2017 wetten! 

MSV Duisburg

Die Meidericher erlebten zuletzt eine über weite Strecken bittere Zweitliga-Saison. Zwischen dem 6. und 31. Spieltag standen sie durchgängig am Tabellenende, der Klassenerhalt schien bereits lange abgeschrieben. Zum Schluss berappelte sich der MSV aber noch einmal, holte vier Siege aus den abschließenden sechs Saisonspielen und rettete sich so in die Relegation. Dort musste sich die Mannschaft dann aber den Würzburger Kickers geschlagen geben.

Wie eigentlich bei jedem Absteiger üblich, mussten auch die „Zebras“ einen personellen Aderlass hinnehmen. Rolf Feltscher, Giorgi Chanturia, Thomas Meißner, Steffen Bohl und Victor Obinna sind allesamt weg. Neu im Kader von Trainer Ilia Gruev stehen dagegen u.a. Tugrul Erat, Fabio Leutenecker, Rückkehrer Fabian Schnellhardt und Torwart Mark Flekken, der Michael Ratajczak ersetzen soll. Wenn Ihr auf die Duisburger als Aufsteiger wetten möchtet, bekommt Ihr bei tipico den 2,5-fachen Ertrag.

Chemnitzer FC

Die „Himmelblauen“ sind eine Mannschaft, die vor beinahe jeder Saison zum Kreis der Aufstiegsanwärter gezählt wird, aber dann doch meistens den Erwartungen nicht gerecht wird. In diesem Jahr könnte das anders sein, denn der CFC hat sich wirklich hervorragend verstärkt. So wurden mit Dennis Grote, Julius Reinhardt, Dennis Mast und Björn Jopek gleich vier zweitliga-erfahrene Akteure verpflichtet. Auf der anderen Seite steht mit Innenverteidiger Nils Röseler nur ein wirklich namhafter Abgang.

Trainer Sven Köhler kann also auf eingespielte Mannschaft setzen, die an entscheidenden Stellen noch verbessert wurde. Wichtigster Mann im Kader ist nach wie vor Drittliga-Rekordtorschütze Anton Fink. 101 Treffer hat der gefährliche Offensiv-Mann in dieser Spielklasse bisher erzielt. Dazu kommt Daniel Frahn, der sich nach seiner Verpflichtung im Winter stetig verbessert hat. Gemeinsam können sie den Chemnitzer FC in Richtung Aufstieg ballern. Ihr meint, dass das klappt? Dann wettet mit einer Quote von 3,00 darauf.

FSV Frankfurt

Lange sah es in der abgelaufenen Zweitliga-Spielzeit so aus, als würde der FSV Frankfurt nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Es kam anders: Nach der Winterpause gewannen die Männer vom Bornheimer Hang nur noch zwei Partien, zwischen dem 28. und 33. Spieltag setzte es sechs Pleiten in Folge. Daran konnte auch der Trainerwechsel von Thomas Oral hin zu Falko Götz nichts mehr ändern. Jetzt wurde am Main wieder alles auf Null gestellt.

Neuer Coach ist Roland Vrabec, der im Profi-Bereich bisher nur in 20 Spielen als Trainer des FC St. Pauli Erfahrungen sammeln konnte. Zudem wurde der Kader einmal komplett auf links gekrempelt: 26 Abgängen – darunter Leute wie André Weis, Florian Ballas, Zlatko Dedic, Lukas Gugganig, Manuel Konrad und Besar Halimi – stehen bisher 19 Neuzugänge gegenüber. Dazu gehören bspw. Christopher Schorch, Adil Chihi, Marc Heitmeier und Ranisav Jovanovic. Es deutet viel darauf hin, dass zunächst mit Torwart Sören Pirson nur ein alter Bekannter in der Startelf stehen wird. Wollt Ihr trotzdem auf den FSV setzen, dann erhaltet Ihr bei tipico aktuell eine 3,50-Quote.

Anthony Syhre im Zweikampf mit Marco Königs.

Anthony Syhre (r.) und den VfL Osnabrück muss man immer auf der Rechnung haben. ©Imago

Preußen Münster

Der SCP hat es im Gegensatz zu den Frankfurter geschafft, den kompletten Umbruch in diesem Jahr zu vermeiden. Wichtigste Abgänge im Kader der „Adlerträger“ sind die der beiden Stürmer Marcel Reichwein und Rogier Krohne sowie der von Stammkeeper Niklas Lomb. Dafür konnte Coach Horst Steffen die Mannschaft jetzt nach seinen Vorstellungen gestalten: Spieler wie Tobias Rühle, Michele Rizzi, Sandrino Braun und Sinan Tekerci waren ganz klare Wunschspieler des Trainers.

Dazu ist mit Jeron Al-Hazaimeh ein guter Linksverteidiger geholt worden. Zur Problemzone könnte bei den Preußen die Innenverteidigung werden: Aufgrund der Kreuzband-Verletzung von Simon Scherder stehen mit Lion Schweers, Sebastian Mai und Bennet Eickhoff aktuell nur drei gelernte Innenverteidiger unter Vertrag – keiner der drei ist älter als 22 Jahre. Möglicherweise muss Münster hier noch einmal nachrüsten. Tippt Ihr auf die Westfalen als Aufsteiger gibt es den 3,5-fachen Ertrag.

VfL Osnabrück

Ein direkter Konkurrent der Münsteraner könnte der geografische Nachbar aus Osnabrück werden. Der VfL hat zwar mit dem überragenden Torwart Marvin Schwäbe, Massimo Ornatelli und Top-Torjäger Marcos Alvarez drei wichtige Stützen aus dem Vorjahr verloren, sich dafür jetzt aber eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern zusammengestellt. Zu Letzteren gehören die Neuzugänge Bastian Schulz und Jules Reimerink, die bereits einige Spiele in der 1. oder 2. Bundesliga absolviert haben.

Insgesamt verfügt Trainer und Vereinslegende Joe Enochs jetzt über eine größere Variabilität in seinem Kader. Dafür sollen auch die weiteren Neuzugänge wie Ahmet Arslan, Bashkim Renneke, Rückkehrer Marc Heider und Kwasi Okyere Wriedt sorgen. Das größte Fragezeichen steht tatsächlich hinter der Torhüter-Position: Momentan hat der ausgeliehene Marius Gersbeck gegenüber Frank Lehmann die Nase vorne – wirklich überzeugend hat Erstgenannter in der vergangenen Saison beim Chemnitzer FC aber nicht gespielt. Wetten auf den VfL bringen Euch bei tipico eine Quote von 4,00.

Die Außenseiter – Paderborn, Magdeburg & Kiel

Prinzipiell muss ein Absteiger fast immer zu den Aufstiegsfavoriten gezählt werden. Beim SC Paderborn 07 verhält sich das ein bisschen anders. Zu wichtig waren die jetzigen Abgänge wie Hauke Wahl, Michael Heinloth, Marvin Bakalorz, Kevin Stöger, Moritz Stoppelkamp und Daniel Heuer-Fernandes in der vergangenen Saison. Und richtige Kracher sind bisher nicht verpflichtet worden, die Hoffnungen ruhen auf Christian Strohdiek, Marc-André Kruska und Koen van der Biezen.

Ganz anders sieht es beim 1. FC Magdeburg aus. Das Team von Trainer Jens Härtel ist sehr eingespielt, es gab mit David Kinsombi und Burak Altiparmak nur zwei wirklich namhafte Abgänge. Dagegen kann die Mannschaft weiterhin auf ihren besten Torschützen Christian Beck zählen. Wenn er wieder an seine Treffer-Quote aus dem Vorjahr herankommt, dann hat der FCM gute Chancen, den Erfolg aus der Saison 2015/16 (Platz 4) zu wiederholen.

Auf dem Zettel haben sollte man in diesem Jahr auch wieder Holstein Kiel. Vor zwei Jahren klopften die „Störche“ bereits an das Tor zur 2. Bundesliga, scheiterten aber in der Relegation erst in letzter Sekunde an 1860 München. Jetzt will das Team von der Förde einen neuen Anlauf starten. Ein Aufstieg scheint im Bereich des Möglichen, dafür sorgen sollen u.a. die Neuzugänge Dominick Drexler, Luca Dürholtz, Niklas Hoheneder und – sobald er wieder fit ist – Dominic Peitz. Für einen Tipp auf eines der drei hier genannten Teams bekommt Ihr bei tipico eine 4,00-Quote.

Unser Fazit

Stand jetzt sehen wir den MSV Duisburg und den Chemnitzer FC auf einem guten Weg in Sachen Aufstieg. Einen dritten Favoriten können wir aktuell nicht so richtig ausmachen: Preußen Münster, der VfL Osnabrück, der 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel sind auf Augenhöhe. Beim FSV Frankfurt und dem SC Paderborn 07 muss man abwarten, wie die Mannschaften die vielen Zu- und Abgänge verkraften.

[table “” not found /]