Darmstadt 98: In Dresden mit Matthias Bader?

Rechte Abwehrseite zuletzt ein Schwachpunkt

Matthias Bader

Letzter Einsatz für den 1. FC Köln II am 24. Januar: Matthias Bader (r.). © imago images / Herbert Bucco

Zwei Tage nach seiner Verpflichtung vom 1. FC Köln fehlte Matthias Bader beim 2:2 von Darmstadt 98 gegen den VfL Osnabrück noch im Kader. Wenn die Lilien am Freitagabend bei Dynamo Dresden versuchen, nach sechs sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier zu landen, könnte der 22-Jährige aber nach einer ersten kompletten Trainingswoche mit den neuen Kollegen aber eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

Weil Patrick Herrmann gegen Osnabrück wie schon eine Woche zuvor im Spiel bei seinem Ex-Klub Holstein Kiel (1:1) keinen guten Tag erwischte und überdies gelb-rot-gefährdet von Trainer Dimitrios Grammozis zur Pause ausgewechselt werden musste, ist eine Neubesetzung der rechten Abwehrseite vor der Partie in Dresden nicht mehr unwahrscheinlich.

Rapp und Höhn keine Ideallösungen

Dafür besitzt Grammozis sogar mehrere Alternativen, wobei der gegen Osnabrück für Herrmann eingewechselte Nicolai Rapp im Winter eigentlich als Ersatz für den am Kreuzband verletzten Innenverteidiger Mathias Wittek gekommen ist und sich im Abwehrzentrum auch deutlich wohler fühlt. Rapp in der Innenverteidigung aufzubieten und dafür Immanuel Höhn wie häufiger aus der Vergangenheit aus dem Zentrum nach rechts zu ziehen, wäre zwar ebenfalls eine Option, doch wird Grammozis das eingespielte Innenverteidiger-Gespann mit Höhn und Dario Dumic kaum ohne Not sprengen.

Nicht zuletzt deshalb, um derlei Verschiebungen zu vermeiden, wurde die Verpflichtung Baders forciert, der nun womöglich sehr schnell die erste Gelegenheit erhält, sich als erhoffte Zukunftslösung auf der rechten Abwehrseite zu empfehlen. Spielpraxis zumindest auf niedrigerem Niveau bringt der frühere Junioren-Nationalspieler mit.

Zwar wurde Bader beim 1. FC Köln zu Beginn der Winterpause frühzeitig signalisiert, keine Perspektive bei den Profis mehr zu haben, doch für die zweite Mannschaft der Geißböcke lief der ehemalige Karlsruher am 24. Januar in der Regionalliga West beim 0:1 gegen Rot-Weiss Essen auf – allerdings als linker Verteidiger.

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