SV Darmstadt 98: Kommt Alec Georgen für die rechte Abwehrseite?
Lilien bieten offenbar Vierjahresvertrag
Stammkraft bei USL Dunkerque: Alec Georgen. © IMAGO / PsnewZ
Acht sieglose Spiele mit nur vier von 24 möglichen Punkten haben den SV Darmstadt 98 um eine zuvor große Aufstiegschance gebracht. Im Saisonfinale gegen den SC Paderborn könnten die Lilien nun zwar durchaus noch ins Rennen um die Bundesliga eingreifen, allerdings nur als Spielverderber für die Ostwestfalen, die als Tabellenvierter anreisen und noch hoffen dürfen.
Bereits vor dem Anpfiff verabschiedet Darmstadt 98 sechs Akteure. Zum einen Fabian Holland, Fabian Nürnberger, Serhat-Semih Güler und Bartosz Bialek, deren Verträge auslaufen. Und zum anderen die Leihspieler Marco Richter (1. FSV Mainz 05) und Niklas Schmidt (FC Toulouse).
Möglich indes, dass Nürnberger kurzfristig noch von der Verabschiedungsliste gestrichen wird, laufen mit dem 26-Jährigen doch noch Vertragsgespräche. Und auch bei Richter und Schmidt scheint nicht vollends ausgeschlossen, dass beide doch in Darmstadt bleiben, sofern eine Weiterverpflichtung zu vertretbaren Konditionen möglich wird. In diesem Zusammenhang aber könnte einige Zeit vergehen.
Darmstadt nicht konkurrenzlos
Fest verpflichten wollen die Lilien unterdessen per Kaufoption den im Winter vom FC Bayern München ausgeliehenen Grayson Dettoni, nachdem ähnlich auch schon mit Hiroki Akiyama (Albirex Niigata) verfahren worden ist.
Ein echter Neuer könnte derweil Alec Georgen werden, dessen Vertrag beim französischen Zweitligisten USL Dunkerque ausläuft und um den sich Darmstadt laut der L’Equipe bemüht. Dem 27 Jahre alten Rechtsverteidiger soll ein Angebot der Lilien über vier Jahre vorliegen. Noch allerdings hat sich Georgen nicht entschieden und auch andere Optionen. So soll sich auch ein Klub aus der Ligue 1 mit dem 1,72 Meter großen Rechtsfuß beschäftigen, der auch auf der linken Abwehrseite einspringen könnte.
Georgen, der bei Paris St. Germain ausgebildet wurde und von der U16 bis U20 alle Junioren-Auswahlmannschaften Frankreichs durchlaufen hat, wäre der dritte Rechtsverteidiger im Darmstädter Kader neben Sergio Lopez und Matthias Bader, wobei letzterer in der nun zu Ende gehenden Saison verletzungsbedingt lediglich auf elf Einsätze gekommen ist und wohl nur bedingt als vollwertige Alternative eingeplant werden kann.
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