Darmstadt 98: Bewegung bei Matej Maglica?
Innenverteidiger nur noch zweite Wahl
Bei der Generalprobe nicht im Einsatz: Matej Maglica. © IMAGO / STEINSIEK.CH
Mit einem torlosen Unentschieden gegen den englischen Zweitligisten FC Portsmouth hat der SV Darmstadt 98 eine ordentliche Generalprobe für den Saisonstart am nächsten Samstag gegen Holstein Kiel abgeliefert, die aber schon auch noch Luft nach oben ließ, insbesondere in der neuformierten Offensive.
Trainer Florian Kohfeldt zeigte sich auf der Vereinshomepage aber zufrieden mit der Begegnung und nutzte sein Statement, um den Konkurrenzkampf in der letzten Vorbereitungswoche hochzuhalten: „Es war ein sehr guter Test gegen einen sehr physischen Gegner. Positiv ist, dass wir zu Null gespielt haben, unsere Chancen hatten und körperlich dagegengehalten haben. Unser Pressing haben wir teilweise nicht so gut ausgelöst und es gab auch zwei, drei Situationen, in denen es knapp geworden ist. Es gibt auf jeden Fall noch Positionen in der Startelf, die offen sind.“
Pfeiffer und Vukotic haben die Nase vorne
Tatsächlich ist aber nur im Offensivbereich noch unklar, wer gegen Kiel auflaufen wird. Die Defensive hingegen dürfte stehen, inklusive der Innenverteidigung mit Patric Pfeiffer und Aleksandar Vukotic. Letztere hat im Moment die Nase vor Matej Maglica, der gegen Portsmouth gar nicht dabei war, aber dafür beim auf 75 Minuten verkürzten Test der zweiten Reihe gegen Heracles Almelo (2:1) auflief.
Auch wenn Kohfeldt die aktuelle Rolle Maglicas gegenüber dem Lilienblog auch mit verschiedenen Problemen des 27-Jährigen in der bisherigen Vorbereitung begründete, waren die Aufstellungen in den finalen Tests schon ein klares Zeichen. Maglica, letzte Saison noch Stammkraft, scheint nicht mehr unentbehrlich, zumal mit Yannik Lührs und Grayson Dettoni auch noch zwei Innenverteidiger mit Perspektive auf ihre Chance lauern.
Der Schluss, dass noch einmal Bewegung in die Personalie Maglica kommen und ein Wechsel zum seit Wochen interessierten 1. FC Kaiserslautern doch noch über die Bühne gehen könnte, liegt nahe. Dazu passt auch, dass Lauterns Sportdirektor Marcel Klos kurzfristige Transferaktivitäten in den nächsten Tagen nicht ausgeschlossen hat.
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