Dynamo Dresden: Taktische Umstellung gegen Regensburg?

Uwe Neuhaus testet 4-4-2 System

Uwe Neuhaus im Training von Dynamo Dresden

Uwe Neuhaus ließ seine Mannschaft gestern im 4-4-2 System ran. ©Imago

Dynamo Dresdens Saisonbilanz ist bislang durchwachsen. Von fünf Spielen konnte die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus erst eins gewinnen, am vergangenen Freitag blieb sie trotz eines guten Auftritts gegen Greuther Fürth erneut sieglos.

Künftig mit Doppelspitze?

Aufgrund der bisher schlechten Ausbeute erwägt Neuhaus daher nun offenbar eine Systemumstellung. Im gestrigen Testspiel gegen den Regionalligisten FC Oberlausitz (Endstand: 3:0) ließ er sein Team im 4-4-2, anstatt wie bisher üblich im 4-3-3 System ran.

Dabei agierten Aias Aosman und Haris Duljevic auf den Außenbahnen etwas defensiver, im Sturm standen mit Peniel Mlapa und Lucas Röser zwei waschechte Knipser. Das Duo führte sich gut ein, jeder der beiden Angreifer erzielte einen Treffer.

Das Testspiel gab auch Aufschluss darüber, mit wem Neuhaus nach der Verletzung von Philip Heise jetzt auf der defensiven Außenbahn plant. Fabian Müller stand nämlich in der Startelf, auf der gegenüberliegenden Seite verteidigte wie zuletzt Paul Seguin.

Immerhin haben wir zu null gespielt - das war unser Ziel (Uwe Neuhaus über das jüngste Testspiel)

Ob das von Neuhaus getestete System am kommenden Sonntag gegen Jahn Regensburg zum Einsatz kommt, bleibt fraglich. Immerhin verriet der Coach, was sich durch die Umstellung verbessern soll. „Immerhin haben wir zu null gespielt – das war unser Ziel“, so Neuhaus bei Tag24.

Der Coach reagiert also auf die bisherigen zehn Gegentore in fünf Spielen, wonach Dresden die schwächste Abwehr der Liga hat und will seiner Mannschaft im 4-4-2 mehr Stabilität in der Defensive verleihen.

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